Dienstag, 30. August 2016

"Schlaglicht auf den Tod" - internationales Forschungskolloquium in Bamberg

In Zusammenhang mit der Ausstellung "Der letzte Weg - Tod und Bestattung in Mittelalter und Neuzeit", die im vorhergehenden Post besprochen worden ist, findet an der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg vom 28.-30. Oktober 2016 eine internationale Tagung des Lehrstuhls für Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit statt, bei der Forscher aus Schweden, Estland, Tschechien, Frankreich, Österreich und Deutschland ihre neuesten Forschungen zu Tod und Bestattung vorstellen werden. Der Flyer dazu ist gerade erschienen:


Samstag, 20. August 2016

"Der letzte Weg" - Ausstellung im Diezösanmuseum Bamberg

Ausstellungsflyer
Leider werde ich diese Ausstellung in Bamberg nicht sehen können, doch verspricht sie einen interessanten Einblick in die Bestattungstraditionen der Vergangenheit.

Erarbeitet wurde sie unter der Ägide des Lehrstuhls für Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit in mit dem Diözesanmuseum Bamberg. Der Lehrstuhl feiert übrigens in diesem Jahr sein 35-jähriges Bestehen. Laut Information des Lehrstuhls ist die Ausstellung ist in zwei „Abteilungen“ gegliedert: 

"Die erste befasst sich mit dem Kranksein und Dahinsiechen, mit dem Sterben in spiritueller und physischer Hinsicht, mit der Aufbahrung und dem Begraben-Werden. Eine szenische Darstellung visualisiert dabei eine (geschönte) Situation im Sarg, weitere Exponate sind Versehgarnituren, Särge, Urnen und Fotografien aufgebahrter Personen.

Mittwoch, 10. August 2016

Ein letzter Gruß - Neue Formen der Bestattungs- und Trauerkultur

Titelcover "Ein letzter Gruß"
  Verlag Butzon & Bercker
Man könnte natürlich als erstes fragen, wieso ein Buch über neue Formen der Bestattungs- und Trauerkultur auf einem Blog besprochen wird, das sich historischen Friedhöfen widmet.

Tatsächlich aber findet unsere zeitgenössische Bestattungs- und Trauerkultur ja hauptsächlich auf Friedhöfen statt, die zu einem großen Teil historisch gewachsen sind; jedenfalls wenn man die Friedwälder und Ruheforste oder, wie die Bestattungswälder noch euphemistisch genannt werden, draußen vor lässt. Da viele Friedhöfe aufgrund des Trends zur Urnenbestattung heute mit sogenannten Überhangflächen zu kämpfen haben, werden gegenwärtig kaum noch neue Bestattungsplätze in Deutschland angelegt. Wenn die neuen Formen der sepulkralen Kultur aufgefächert werden, geht es also auch um die zukünftige Entwicklung historischer Friedhöfe und es ist nicht unwichtig dabei die kulturellen Veränderungen zur Kenntnis zu nehmen, die sich seit den 1990er Jahren immer stärker ausdifferenzieren.


Dienstag, 2. August 2016

transmortale VIII 2017 - call for papers

Grabmal Cohen auf dem Ohlsdorfer
Friedhof in Hamburg, Foto Leisner 1994
Die 8. transmortale wird 2017 nicht wie gewohnt im Museum für Sepulkralkultur in Kassel stattfinden, sondern in die Veranstaltung

"Transmortality 2017. The Materiality and Spatiality of Death, Burial and Commemoration" 

der Universität Luxemburg integriert sein, die vom 3.-4. März 2017 in der Stadt Luxemburg stattfinden wird. Der Internationalität geschuldet ist der Call for Papers (auch als PDF) auf englisch gehalten. Ich erspare es mir ihn zu übersetzen und übernehme ihn von der Website des Kasseler Museums:

Call for papers"Transmortality 2017: The Materiality and Spatiality of Death, Burial and Commemoration
Death, dying and burial produce artefacts and occur in a spatial context. The interplay between such materiality, spatiality and the bereaved who commemorate the dead yields interpretations and creates meanings that can change over time. In this conference, we want to explore this interplay by going beyond the consideration of simple grave artefacts on the one hand and graveyards as a space on the other to examine the specific interrelations between materiality, spatiality, the living and the dead.
We invite papers from all disciplines, from academics and professionals alike, to reflect on the materiality and spatiality of death, burial and commemoration – for example, concerning cemeteries and other spaces of remembrance. We suggest the following non-exhaustive list of themes: