In meinem Post vom 14. April habe ich auf diese Veranstaltung auf dem Ohlsdorfer Friedhof hingewiesen. Von Julia Wachsman erhielt ich diese kurze Rückschau:
Die liturgische Performance zur Auferstehung Jesu, die im Mausoleum Kretschmer erstmalig stattfand, dauerte von 0 Uhr bis
Sonnenaufgang an. InitiatorInnen dieser außergewöhnlichen
Inszenierung waren die Prädikantin Petra Roedenbeck-Wachsmann und der
Hochschulpastor Bernd Vogel. Neben biblischen und lyrischen Lesungen,
Sologesang- und Tanzeinlagen wurden Videoanimationen – „Christusimpulse
im Raum“ – auf Grabplatten projiziert. Die Teilnehmenden durchschritten
in alten und neuen Texten, Bildern und Liedvortrag Jesu Weg vom Himmel
ins Totenreich bis hin zur Auferstehung. Die bis zum Sonnenaufgang
Ausharrenden wurden mit dem wunderbaren Frühgesang der zahllosen Vögel
des Friedhofes belohnt, die den österlichen Morgensegen vorweg zu nehmen
schienen.
Davon noch etwas mehr lesen kann man demächst auch in der Nr. 125 von "Ohlsdorf - Zeitschrift für Trauerkultur". Dort wird unter Aktuellesvon einer weiteren Veranstaltung im Mausoleum zu lesen und Bilder werden zu sehen sein.
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Freitag, 2. Mai 2014
Montag, 14. April 2014
Osternacht im Mausoleum - Eine liturgische Performance zur Auferstehung Jesu
| Mauseleum Kretschmer (ehemals von Schröder), Foto Marianne Didiér 2005 |
Das Mausoleum kann dem Zeitraum von Mitternacht bis zum Morgengrauen zu beliebiger Stunde besucht werden, um sich mit den Mitwirkenden auf die Auferstehung Jesu und das Osterfest einzustimmen. An der Performance wirken mit: Der Hochschulpastor von Lüneburg, Bernd Vogel, die Prädikantin in Hamburg, Petra Roedenbeck-Wachsmann, die Sängerin Julia Kretschmer-Wachsmann und die Tänzerin Nora Wachsmann. Veranstalter ist der Verein der Nachbar-Café Kirchenbank.
Es wird dazu auch ein Imbiss vorbereitet. Deshalb muss man sich anmelden und eine Spende ist natürlich dafür sehr erwünscht.
Anmeldung unter: Cafekirchenbank@gmx.de
Ich finde die Idee auf dem Friedhof die Osternacht zu liturgisch zu feiern sehr schön und denke, dass sie auch auf anderen historischen Friedhöfen umgesetzt werden könnte.
Für die Hamburger, die gern teilnehmen wollen, sei noch darauf hingewiesen, dass man zu dieser Zeit mit PKWs nur über den Friedhofseingang Kornweg (Wellingsbütteler Landstrasse/Borstels Ende) auf den Friedhof kommt, dessen Tore ansonsten abgeschlossen sind. Man folgt dort dann der Ausschilderung zur Kapelle 7 und kann direkt dort auch Parken. Fußgänger und Fahrradfahrer benutzen aus demselben Grund den Fußgänger- und Fahrradeingang Kleine Horst an den Mausoleen.
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