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| Grabmal für Friedrich Hölderin |
Die Ausstellung des Museums beschäftigt sich anhand eines Friedhofsmodells mit der Geschichte der Anlage und stellt exemplarisch dort begrabene Persönlichkeiten vor. Unter ihnen sind zahlreiche Universitätsangehörige und so bekannte Dichter wie Friedrich Hölderlin (1770-1843) und Ludwig Uhland (1787-1862). Auch Schriftstellerinnen und Schriftsteller wie Ottilie Wildermuth (1817-1877), Hermann Kurz (1813-1873) und seine Tochter Isolde Kurz (1853-1944) sind hier bestattet worden. Daneben werden Formen der Trauerkultur vermittelt. Ein Rechercheraum widmet sich Menschen, die Opfer des nationalsozialistischen Regimes waren und zwischen 1933 und 1945 auf dem Gräberfeld X begraben wurden. Bis 1963 war dieses Gräberfeld der ein Bestattungsplatz des anatomischen Instituts der Universität und wurde in den 1980er Jahren in eine Gedenkstätte umgewandelt.
Das Museum Stadtfriedhof ist täglich während der Öffnungszeiten des Friedhofs zugänglich.Adresse und Kontakt: Stadtfriedhof-Museum, Gmelinstraße 20, 72076 Tübingen. Das Stadtfriedhof-Museum ist Teil des Stadtmuseums Tübingen: Telefon 07071 204-1711, E-Mail: stadtmuseum@tuebingen.de
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