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Donnerstag, 23. April 2026

Grün. Nah. Für immer da?! - Ausstellung über den Wandel der Friedhofskultur

In der Kreuzkirche in Dresden läuft seit dem 17. April 2026 die oben genannte Ausstellung zusammen mit einer Vortragsreihe. Hier der Flyer dazu: 



Donnerstag, 15. Oktober 2020

Leben und Tod - Freiburg

Website Leben und Tod Freiburg
Die bisher in Bremen beheimatete Messe "Leben und Tod" hat jetzt einen Ableger in Freiburg bekommen, der am 23. und 24. Oktober mit einer Ausstellung und einem Kongress vor Ort, sowie virtuell stattfinden sollte. Bedingt durch die augenblickliche Entwicklung der Pandemie wurde die Messe jetzt aber wie im Mai ganz in's Internet verlegt. Weitere Informationen und das Programm, das sich stark mit dem Thema Trauer beschäftigt, zu dem aber auch ein Vortrag des Betriebsleiters des Eigenbetrieb Friedhöfe der Stadt Freiburg, Martin Leser, gehört kann man hier einsehen. Martin Leser spricht am 22. Okt., 14:15-14:45 zum Thema "Wohin entwickeln sich die Friedhöfe Freiburgs?"



Mittwoch, 13. Mai 2020

Corona-Update 4: Und gleich ein zweiter Live-Stream aus Berlin

Der erste Live-Stream aus der Kapelle des Zwölf-Apostel-Friedhofs in Berlin war ein voller Erfolg und deshalb wird auch die nächste Veranstaltung des Jahresprogramms wieder als Live-Stream veranstaltet. Es geht um:

Die Affäre Kießling
Der Historiker Dr. Heiner Möllers liest aus seinem 2019 erschienen Buch über die Affäre.

Buchcover "Affäre Kießling"
Der Skandal um den General der Bundeswehr Gühnter Kießling beherrschte 1983/84 über Wochen die Öffentlichkeit: Kießling wurde der Homosexualität bezichtigt und als Sicherheitsrisiko aus der Bundeswehr entlassen. Um seine Ehre wieder herzustellen ging er an die Öffentlichkeit. Er wurde schließlich rehabilitiert und konnte in seinen Dienst zurückkehren um wenig später mit militärischen Ehren entlassen zu werden. Kießling starb 2009 und sein Grab befindet sich auf dem Alten Zwölf-Apostel-Kirchhof. Der Militärhistoriker Dr. Heiner Möllers hat die Affäre in einem Buch aufgearbeitet. Er wird aus seinem Werk lesen und mit Bertram von Boxberg über das Thema „Homosexualität in der Bundeswehr“ diskutieren.

Die Veranstaltung findet am Freitag, 15. Mai um 18 Uhr unter diesem Link statt: https://youtu.be/rGPI8eyy2tE  (Youtube-Kanal von Bertram von Boxberg)

Die der erste Video-Livestream aus der Kapelle „Nachgerufen“ mit Silke Jensen und Graf Bothmer ist übrigens immer noch unter diesem Link zu sehen.

Freitag, 7. Februar 2020

[Friedhof & Leben] - Workshop in Rostock

Achtung: Der Workshop ist abgesagt! (update 15.3.2020)

Zum 20.-21.03.2020 hat die Universität Rostock zu einem Workshop eingeladen, in dem es um das Thema "Friedhöfe zwischen Kommunikation, Religion und Gedenken" geht. Dieser Workshop ist Teil des Projektes "Friedhof & Leben. Gemeinwesen – Bestattungskultur – Gemeindeentwicklung. Eine Pilotstudie zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit kirchlicher Friedhöfe". In diesem Projekt geht es im Grunde um die Friedhofsschließungen, die inzwischen immer häufiger diskutiert werden.
Denn gerade auch viele kleine kirchliche Friedhöfe sind nicht unter Innovationsdruck durch eine veränderte Bestattungskultur geraten und stecken in finanziellen Nöten. In dem Projekt sollen anhand exemplarisch ausgewählter Friedhöfe der Nordkirche in Kooperation mit den jeweiligen Friedhofsträgern und Gemeinden Entwicklungspotenziale ausgelotet und erprobt werden.
Einladungsflyer zum Workshop am 20.-21.3.2020

Dazu heißt es in der Einladung zum Workshop: "Der Erhalt kirchlicher Friedhöfe – vor allem in ländlichen Regionen – steht zunehmend in einer engen Verbindung zum Gemeindekonzept der Kirchengemeinde und deren Verständnis als Akteur im Gemeinwesen. Friedhöfe sind als Trauer- und Gedenkorte gleichsam ein öffentliches Fenster der Erinnerung und des kirchlichen Umgangs mit Erinnerungs- und Trauerkultur. Gleichzeitig sind sie aber auch Orte des Lebens, der Begegnung. Darüber werden sie immer auch als ein Schaufenster der Kirchengemeinde wahrgenommen. Der zukünftige Friedhofsbetrieb und die Orientierung an Veränderungen in der Friedhofs- und Bestattungskultur brauchen heute vielfältige Kommunikationsformen und eine gute Öffentlichkeitsarbeit. Netzwerke sind notwendig, in denen unterschiedliche Akteure mit je eigenen Schwerpunkten zur Friedhofsentwicklung beitragen.
Dieser Workshop in der Mitte der Projektlaufzeit dient dem gemeinsamen Austausch aller Projektpartner und Interessierten. Neben Impulsvorträgen und Diskussionen soll hier auch bereits ein Zwischenfazit zur Studie gezogen werden."

Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite https://www.bestattungskultur.uni-rostock.de/

Mittwoch, 15. Januar 2020

Jubiläum: transmortale 2010 -2020

Sepulkralmuseum Kassel, Dauerausstellung Tod in anderen Religionen
(Foto Leisner 2014)
Achtung: Die transmortale X soll abgesagt werden! (Update 15.3.2020)

In diesem Blog habe ich in den letzten Jahren regelmäßig das Programm der transmortale veröffentlicht. Dieses Jahr nun findet diese wissenschaftliche Tagung zum zehnten Mal statt und zwar am 20. und 21. März 2020.

Am Samstag, 21. März 2020 findet die eigentliche Tagung statt, die gemeinsam von der Universität Hamburg (Institut für Volkskunde / Kulturanthropologie) und dem Museum/Zentralinstitut für Sepulkralkultur veranstaltet wird.

Am Freitag, 20. März wird außerdem eine Führung durch die Dauerausstellung des Museums zusammen mit der Möglichkeit gemeinsam die anstehende Neukonzeption zu diskutieren. Darauf folgt dann ein Festvortrag aus Anlass des zehnjährigen Bestehens.

Hier das ganze Programm:

Donnerstag, 14. September 2017

Transmortale VIII - Call for paper

Knochenkapelle in Evora, Portugal
(Foto Leisner)
Die transmortale VIII findet 2018 wieder im Museum für Sepulkralkultur in Kassel statt. Wie immer
ist das Ziel des Workshops, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Disziplinen die Möglichkeit zu geben, ihre neuen Forschungsperspektiven in Kurzreferaten vorzustellen und diese in einer größeren Runde zu diskutieren. So können aktuelle Fragen und Ergebnisse interdisziplinär beleuchtet und inhaltliche Gemeinsamkeiten transdisziplinär zusammengeführt werden.

Der Workshop findet am Samstag, den 10. März 2018 statt und wird gemeinsam von der Universität Hamburg (Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie und Historisches Seminar) und dem Museum/Institut für Sepulkralkultur veranstaltet.

Wer sein Forschungsprojekt in einem Vortrag oder einer Präsentation vorstellen möchte (max. 20 Minuten), sendet seinen Themenvorschlag (mit Abstract von max. einer Seite nebst Curriculum Vitae) bis zum 3. November 2017 an: niedermeyer@sepulkralmuseum.de  

Samstag, 20. August 2016

"Der letzte Weg" - Ausstellung im Diezösanmuseum Bamberg

Ausstellungsflyer
Leider werde ich diese Ausstellung in Bamberg nicht sehen können, doch verspricht sie einen interessanten Einblick in die Bestattungstraditionen der Vergangenheit.

Erarbeitet wurde sie unter der Ägide des Lehrstuhls für Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit in mit dem Diözesanmuseum Bamberg. Der Lehrstuhl feiert übrigens in diesem Jahr sein 35-jähriges Bestehen. Laut Information des Lehrstuhls ist die Ausstellung ist in zwei „Abteilungen“ gegliedert: 

"Die erste befasst sich mit dem Kranksein und Dahinsiechen, mit dem Sterben in spiritueller und physischer Hinsicht, mit der Aufbahrung und dem Begraben-Werden. Eine szenische Darstellung visualisiert dabei eine (geschönte) Situation im Sarg, weitere Exponate sind Versehgarnituren, Särge, Urnen und Fotografien aufgebahrter Personen.

Dienstag, 2. August 2016

transmortale VII 2017 - call for papers

Grabmal Cohen auf dem Ohlsdorfer
Friedhof in Hamburg, Foto Leisner 1994
Die 8. transmortale wird 2017 nicht wie gewohnt im Museum für Sepulkralkultur in Kassel stattfinden, sondern in die Veranstaltung

"Transmortality 2017. The Materiality and Spatiality of Death, Burial and Commemoration" 

der Universität Luxemburg integriert sein, die vom 3.-4. März 2017 in der Stadt Luxemburg stattfinden wird. Der Internationalität geschuldet ist der Call for Papers (auch als PDF) auf englisch gehalten. Ich erspare es mir ihn zu übersetzen und übernehme ihn von der Website des Kasseler Museums:

Call for papers"Transmortality 2017: The Materiality and Spatiality of Death, Burial and Commemoration
Death, dying and burial produce artefacts and occur in a spatial context. The interplay between such materiality, spatiality and the bereaved who commemorate the dead yields interpretations and creates meanings that can change over time. In this conference, we want to explore this interplay by going beyond the consideration of simple grave artefacts on the one hand and graveyards as a space on the other to examine the specific interrelations between materiality, spatiality, the living and the dead.
We invite papers from all disciplines, from academics and professionals alike, to reflect on the materiality and spatiality of death, burial and commemoration – for example, concerning cemeteries and other spaces of remembrance. We suggest the following non-exhaustive list of themes:

Samstag, 4. Juni 2016

Thana-Tourismus - Die Tagung der Schwabenakademie Irsse

Hier mein Vortrag für die "Thana-Tourismus" in der Schwabenakademie Irsee. Das interessante Programm habe ich schon vor einiger Zeit hier veröffentlicht.

Vortrag zum Thema Thana-Tourismus
Die Slideshow kann hier aus der Dropbox heruntergeladen werden. 

Dienstag, 29. Oktober 2013

Tagung: Vor aller Augen ... Tod im öffentlicher Wahrnehmung und Begegnung


Diese Tagung der zum Deutschen Bestatterverband gehörenden Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur  will vom 5.-7. November in Düsseldorf den Tod in der öffentlichen Wahrnehmung und Begegnung näher beleuchten.

Dabei geht es in den Vorträgen z. B. um die in den letzten Jahren wieder neu
gestellte Frage, wie man dem Tod von Soldaten und mit öffentlichen Begräbnissen würdig umgeht. Aber auch der Wandel der Trauerkultur z.B. der bewusste Umgang mit Trauer bei Polizei und Feuerwehr oder der Ausgleich zwischen individueller Trauer und öffentlichem Respekt z.B. nach dem Amoklauf am Erfurter Gymnasium im Jahr 2002 werden teilweise in eigenen Foren thematisiert.

Damit wird laut Informationstext: "Auf den verschiedenen Ebenen der Kultur, der Politik, des Sportes, der Religion, der Bundeswehr und in Großverbänden ... das Thema Tod neu visualisiert, aufgeworfen, aufgegriffen und in Szene gesetzt."

Das ausführliche Programm der Tagung ist im Internet unter der Seite der Zeitschrift Naturstein veröffentlicht

Dienstag, 15. Oktober 2013

Fachsymposium: Das Gedächtnis einer Stadt pflegen – Denkmal historischer Friedhof

Am 31. Oktober findet in Osnabrück das 2. Fachsymposium statt, in dem das - vom DBU geförderten - Forschungsprojekt zur Erhaltung des Hase- und Johannisfriedhofs vorgestellt wird. (Über das Projekt wurde schon in diesem Blog berichtet.)
Ziel ist die schrittweise Umwandlung von historischen Friedhöfen in Parks mit Friedhofscharakter durch Denkmalpflege, Grünplanung und Naturschutz fachlich zu begleiten und eine langfristige Finanzierung zu sichern. Expertenvorträge und Workshops widmen sich Themen wie der Frage nach der Finanzierung der Anlagen ohne Gebühreneinnahmen; den möglichen Konflikten zwischen Denkmalschutz, Naturschutz und Freiraumplanung; der Nutzung von aufgelassenen Friedhöfen ohne, dass ihr Charakter verändert oder ihre Substanz gefährdet wird; der Entwicklung von erfolgreichen Projekte zur Umsetzung einer solchen Art der Erhaltung, z.B. durch die Gewinnung neuer Nutzergruppen unter Berücksichtung des "Kerngedankens der Kontemplation und der Stille". 

Damit ist die Veranstaltung für alle interessant, die sich mit dem Thema der Erhaltung  und Nutzung historischer Friedhöfe auseinandersetzen. 

Donnerstag, 10. Oktober 2013

"STERBEN, TOD UND TRAUER IM WANDEL" - Öffentliche Vorlesungsreihe in Hamburg

Grabengel auf dem Ohlsdorfer Friedhof (Foto Leisner)
Prof. Dr. Norbert Fischer vom Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie und dem Historischen Seminar der Universität Hamburg hat zusammen Holger Wende, Ehrenamtlicher Sterbebegleiter, Hamburg (GBI) für das Winterhalbjahr an der Universität Hamburg eine öffentliche Vorlesungsreihe mit dem obigen Thema organisiert. Darin geht es auch um die Geschichte der bürgerlichen Trauerkultur und damit um historische Friedhöfe und ihre Erscheinungsformen.

Unter dem obigen Link kann man die Liste der Themen und der Vortragenden abrufen. Ich selbst werde am 11.11.2013 "Zur Geschichte der Parkfriedhöfe mit besonderer Hinsicht auf den Ohlsdorfer Friedhof" sprechen.

Die Vorträge finden vom 28.10.2013 bis zum 28.01.2014 montags jeweils von 18:00 bis 20:00 Uhr in der Hamburger Universität (Hörsaal J, Hauptgebäude, Edmund-Siemers-Allee 1) statt.

Freitag, 20. September 2013

Vereinigung Historischer Friedhöfe trifft sich in Amsterdam

Seit gestern treffen sich die Mitglieder der ASCE zu ihrer Jahrestagung in Amsterdam. Leider bin ich diesmal nicht dabei, obwohl das Programm sehr vielversprechend ist. Aber man kann eben nicht alles machen ...

Immerhin kann man davon ausgehen, dass die Vorträge auf der Website der ASCE der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Ich hoffe also, dass ich wenigstens diese Inhalte nachlesen kann. Aber eine Konferenz besteht ja aus deutlich mehr. Man trifft sich persönlich, redet miteinander und kommt auf neue Ideen.

Jetzt hoffe ich, dass ich nächstes Jahr an der Jahresversammlung in Barcelona teilnehmen kann.

Mittwoch, 18. September 2013

Winterprogramm des Förderkreises Ohlsdorfer Friedhof e.V.

Hier ist das neue Programm der Veranstaltungen November 2013 - März 2014

Sonntag, 25. November 2012

Europäische Friedhofskulturroute - Mein Vortrag in Ohlsdorf

Heute blogge ich in eigener Sache:

Ich werde um 16:30 im neuen Bestattungsforum des Ohlsdorfer Friedhofes die Vortragsreihe dieses Winterhalbjahres eröffnen. Mein Thema ist die Europäische Route der Friedhofskultur, die ich mit einer reich bebilderten Powerpoint-Präsentation vorstellen werde.

Wir werden eine ganze Reihe von Friedhöfen dabei besuchen und von Norden über Tallin, nach Kopenhagen, Plymouth und Dublin, Paris und Genua, Bologna, Florenz und Rom bis nach Athen wandern. Viele interessante Grabmale, Geschichten und Bilder erwarten die Zuhörer.

Samstag, 17. November 2012

Winterprogramm Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg

Der Ohlsdorfer Förderkreis lädt jedes Jahr zu seinen Vorträgen im Winter ein. Dieses Jahr hat er sein Winterprogramm in einem attraktiven Flyer zusammengestellt, den ich hier für alle Interessierten veröffentliche. Die Veranstaltungen finden im neuen Bestattungsforum in Ohlsdorf statt und sind kostenlos, aber natürlich freut sich der Verein über großzügige  Spenden für seine Arbeit.