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Freitag, 12. November 2021

CEMETOURISM - CEMETERIES WITH STORIES TO TELL

Gestern und heute (11. und 12. November 2021) hat die Jahreskonferenz der ASCE online auf Zoom stattgefunden. Es war ein sehr interessantes Programm, das zum Glück aufgenommen wurde. So gebe ich hier nur das Programm wieder und werde mit Sicherheit auf die Seite der ASCE verlinken, wenn die Vorträge dort veröffentlicht sind. Also am besten später noch mal vorbeischauen!





Samstag, 12. Juni 2021

Call for papers zum Thema "Friedhofstourismus"


Die diesjährige Konferenz der Association of Significant Cemeteries of Europe (ASCE) hat das
Thema Friedhofstourismus. 
 
Bild vom Wiener Zentralfriedhof auf der Seite der ASCE in Bezug auf den Call vor papers
 
Friedhöfe haben Geschichten zu erzählen! 
 
Dabei geht es den VeranstalterInnen um "Wie-Fragen": Wie können Friedhöfe ihre kulturelle Bedeutung der Öffentlichkeit vermitteln? Wie können Friedhöfe feststellen, warum sie wichtig sind und für wen? Wie können Friedhöfe mit Besuchern und potenziellen Besuchern interagieren? Wie können Friedhöfe ihr Verständnis ihres kulturellen Wertes am besten teilen? Wie können Friedhöfe das Besuchererlebnis bereichern? Wie können Friedhöfe all dies tun und gleichzeitig ihren Hauptzweck als Begräbnisstätten respektieren? 
 
Gesucht werden Referenten mit praktischen Kenntnissen oder Erfahrungen, die ihre Inhalte einem breiten internationalen Publikum vermitteln können.  
 
Konferenztermine und Veranstaltungsort: Donnerstag 11. und Freitag 12. November 2021, online, via Zoom (organisiert von den Friends of Highgate Cemetery Trust für die Association of Significant Cemeteries of Europe).

Konferenzthemen, Call for papers und die Maske um einen eigenen Vorschlag einzureichen finden sich auf der Website der ASCE.

 

Montag, 25. Mai 2020

Corona-Update 6: Week of Discovering European Cemeteries 2020


Friedhöfe in Europa
E-Book der ASCE zu "Woche der
Entdeckung von Europas
Friedhöfen" 2020 
    Die ASCE (Association of Significant Cemeteries in Europe), in der auch einige historische Friedhöfe in Deutschland Mitglied sind, ruft jedes Jahr im Mai zur "Woche der Entdeckung von Europas Friedhöfen" auf.

    Dazu finden dann überall in Europa Veranstaltungen und Aktivitäten statt um die europäischen Bürger für die Bedeutung ihres Kulturerbes zu sensibilisieren. Dieses Jahr ist das nicht möglich.

    Anstatt dessen hat die ASCE jetzt ein digitales Reisebuch herausgebracht, mit dem man die Besonderheit der Friedhöfe im Bild genießen kann!

Hier ist der Link.

Freitag, 12. April 2019

Die Europäischen Kulturrouten werden geehrt!

Signet der Fundación Yuste mit dem Logo
des europäischen Preises des ehemaligen spanischen
Königs Carlos V. 
Die Europäische Route der Friedhofskultur, über die hier schon mehrfach berichtet wurde, ist Teil des Programmes der Europäischen Kulturrouten des Europa-Rates und dieses Programm wird jetzt mit dem "Carlos V European Award" der spanischen "Fundación Academia Europea e iberoamericana de Yuste" ausgezeichnet. Die prestigeträchtige Auszeichnung wird zum ersten Mal nicht an eine Person, sondern an ein europäisches Programm verliehen. Sie wurde ins Leben gerufen, um die Arbeit von Personen, Organisationen, Projekten oder Initiativen zu belohnen, die zum allgemeinen Wissen und zur Verbesserung der kulturellen, sozialen, wissenschaftlichen und historischen Werte Europas beigetragen haben. Die Kulturrouten des Europarates erhalten dieses Jahr den Preis, weil sie, wie es in der Begründung heißt, die europäischen Werte wie Menschenrechte, kulturelle Vielfalt und interkulturellen Dialog in die Praxis umsetzen und ein vielfältiges Erbe fördern, indem Menschen und Orte in Netzwerken der gemeinsamen Geschichte vereint werden.

Der Preis wird dem Europarat in einer Zeremonie am 9. Mai 2019 - dem Europatag - von Felipe VI, dem König von Spanien, offiziell übergeben. Die Festveranstaltung findet in der Kirche des königlichen Klosters von Yuste in Spanien statt. Der Preis umfasst Stipendien für Forschungen und Reisen zum Thema Europäische Integration in den Human- und Sozialwissenschaften, die unter dem Namen des Preisträgers vergeben werden. Auch die Prioritäten für die Vergabe setzt der Preisträger fest.

Sonntag, 8. Mai 2016

Konferenz der ASCE in Dublin - 6.- 8.10.2016


Website der ASCE zur Jahresversammlung in Dublin
aufgerufen am 13.6.2016
Die ASCE (Association of significant cemeteries in Europe) hält in diesem Jahr ihre Hauptversammlung in Verbindung mit ihrer jährlichen Tagung vom 6. bis 8. Oktober in Dublin ab. Da dort an den Osteraufstand vor hundert Jahren erinnert wird, als militante irische Republikaner gewaltsam die Unabhängigkeit ihres Landes von Großbritannien erzwingen wollten, werden die Vorträge um das Thema "Konflikt, Erinnerung = Versöhnung” kreisen. 

Die Delegierten kommen im Dublin Castle zusamenn und werden natürlich auch fachkundig über den berühmten Glasnevin Cemetery – den Nationalfriedhof Irlands – geführt werden. 

Näheres zur Tagung und zum Programm wird auf der entsprechenden Seite der ASCE veröffentlicht. Dort kann man sich auch bis zum 10. Juli noch anmelden. 

Klar ist schon, einige der führenden "Friedhofsakademiker" in Europa sprechen werden. Die Vortragenden der Keynotes werden von Professor James Stevens Curl angeführt, zu ihnen gehören außerdem Ian Hussein, Director of Commonwealth War Graves Western Europe und Richard J. Moylan, Präsiden des Green-Wood Cemetery in New York.















Donnerstag, 4. September 2014

Attrakives Programm in Barcelona


Association of Significant Cemeteries of EuropeMitglieder der ASCE (Association of significant cemeteries in Europe) treffen sich vom 2. bis 4. Oktober 2014 in Barcelona zu ihrem Jahreshaupttreffen. Gerade ist das Tagungsprogramm veröffentlicht worden, das eine Reihe von interessanten Vorträgen und Exkursionen enthält. 
Unter anderem spricht zum Beispiel Nick Lloyd (Iberianature) über den "Fossar de la Pedrera" auf dem Friedhof Montjuic, einen Erinnerungsort und Massengrab, in dem 4000 Opfer des "Weißen Terrors" in Spanien beerdigt sind, oder der Brasilianer Thiago Nicolau de Araujo über Friedhöfe als Quelle von Geschichte, Kultur und Religion in den Gräbern der deutschen Immigranten in Brasilien. 


Die Teilnehmer werden außerdem noch über die Friedhöfe Poblenu und Montjuic in Barcelona, sowie durch den Sant Pau Catalan Modernisme geführt.
Man kann sich noch im Internet zur Teilnahme anmelden!

Freitag, 20. September 2013

Vereinigung Historischer Friedhöfe trifft sich in Amsterdam

Seit gestern treffen sich die Mitglieder der ASCE zu ihrer Jahrestagung in Amsterdam. Leider bin ich diesmal nicht dabei, obwohl das Programm sehr vielversprechend ist. Aber man kann eben nicht alles machen ...

Immerhin kann man davon ausgehen, dass die Vorträge auf der Website der ASCE der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Ich hoffe also, dass ich wenigstens diese Inhalte nachlesen kann. Aber eine Konferenz besteht ja aus deutlich mehr. Man trifft sich persönlich, redet miteinander und kommt auf neue Ideen.

Jetzt hoffe ich, dass ich nächstes Jahr an der Jahresversammlung in Barcelona teilnehmen kann.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Europäische Friedhofs-Vereinigung ASCE feiert 10jähriges Bestehen in Wien


Pausengespräche im Museumsquartier in Wien (Foto Leisner)
Dieses Jahr fand die 10. Jahresversammlung der Europäischen Friedhofs-Vereinigung (ASCE - Association of significant cemeteries in Europe) in Wien statt, großzügig ausgerichtet von den "Friedhöfen Wien". Es stand sowohl die Neuwahl der Vorstandsvorsitzenden als auch die Neu- bzw. Wiederwahl der neun Vorstandsmitglieder an. Dazu war das Programm gedrängt voll mit der Vorstellung der Arbeiten an der Europäischen Friedhofskulturroute (European Cemeteries Route) und Vorträgen zum Thema: "Bedeutende Friedhöfe vor neuen sozialen Gewohnheiten", sowie je einer  Exkursion zum Zentralfriedhof und dem Hietzinger Friedhof der Stadt Wien. Natürlich kam während der ganzen Zeit der Erfahrungsaustausch zwischen den über 90 Teilnehmern aus den europäischen Ländern nicht zu kurz.

Auf dem Hietzinger Friedhof
(Foto Leisner)
Die scheidende Vorsitzende, Frau Yzaguirre aus Barcelona, blickte auf ein sehr erfolgreiches Wirken zurück. Denn die ASCE ist inzwischen auf 63 Mitglieder aus 20 Ländern angewachsen und bildet damit die größte derartige Vereinigung Europas. Auch nach Südamerika, wo das europäische Vorbild Schule macht, gibt es Kontakte. Weitere neue Mitglieder haben sich schon angemeldet. Mitglied können übrigens historisch und/oder künstlerisch bedeutende Friedhöfe selbst mit ihren Verwaltungen sein, aber auch Förder- und Freundeskreise, Stadtverwaltungen, Museen und Universitäten sind vertreten, die sich für die Erhaltung von Friedhöfen engagieren. Zum Beispiel gehört der Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof e.V. schon seit dem Gründungsjahr 2001 der ASCE an. Die neu gewählte Vorsitzende Lidija Plibersek, Direktorin der Friedhöfe und des Krematoriums in Maribor in Slowenien, führte in ihrem Beitrag aus, dass die ASCE das Ziel und die Fähigkeit hat, alle Menschen in Europa mit dem Kulturgut "historischer Friedhof" vertraut zu machen. Das Vortragsprogramm ist hier abgebildet. Wer möchte, kann die meisten Präsentation, die in Wien gezeigt wurden, aus dem Internet herunterladen. Sie sind zur Zeit unter dieser Adresse veröffentlicht.

(Darunter befindet sich übrigens auch meine Präsentation über den Ohlsdorfer Friedhof.) Besonders empfehlen möchte ich die Präsentation und das Video vom Glasnevin Trust in Dublin Irland. Das Friedhofmuseum dort und die Öffentlichkeitsarbeit des Friedhofs fand ich wirklich ausgesprochen beeindruckend und vorbildlich für alle, die sich für historische Friedhöfe engagieren.

Über die Friedhofskulturroute wollen wir in der Januar-Ausgabe unserer Zeitschrift "Ohlsdorf - Zeitschrift für Trauerkultur" ausführlicher berichten. Ich werde dann hier darauf hinweisen.