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Donnerstag, 12. Mai 2016

Dritte Auflage des Aeternitas-Medienpreises „Friedhof heute“

Kindergrabfeld auf dem Ohlsdorfer Friedhof (Foto Leisner)
Die Verbraucherinitiative Aeternitas schreibt zum dritten Mal Journalistenpreis „Friedhof heute“ aus.

Ich zitiere die Pressemitteilung: "Der mit insgesamt 5.000 Euro dotierte Preis würdigt journalistische Arbeiten, die sich dem Thema Friedhof unbefangen und mit gegenwärtigem Bezug widmen. Thematische Einschränkungen für die Beiträge gibt es nicht: Wirtschaftliche, juristische, religiöse sowie praktische Fragen oder auch ökologische, kulturgeschichtliche und künstlerische Aspekte können Gegenstand der Berichterstattung sein. Die Wettbewerbsbeiträge müssen im Jahr 2016 in einem deutschsprachigen Publikumsmedium – egal ob Print, Online, Radio oder TV – veröffentlicht worden sein. Einsendeschluss für die Teilnahme ist der 31. Dezember 2016. Neben der Relevanz und Originalität des Themas, werden von der Jury unter anderem die Perspektivenvielfalt, die Qualität der Recherche und deren journalistische Aufbereitung beurteilt. Verliehen wird der Preis Anfang 2017 an drei Preisträger.

Weitere Informationen zum Medienpreis „Friedhof heute“ inklusive der Ausschreibung und der Teilnahmeerklärung sowie zu den Gewinnern der letzten Jahre finden Sie im Bereich „Presse“ auf der Webseite www.aeternitas.de."

Donnerstag, 18. Februar 2016

Die Sieger stehen fest! - Aeternitas-Medienpreis „Friedhof heute“

Seit Kurzen stehen die Sieger im Wettbewerb der Verbraucherinitiative Aeternitas e.V. von 2015 fest. Zum 1. Preis darf man die Radioproduktion des Hessischen Rundfunks (HR 2) „Der Friedhof im Zeitalter digitaler Unsterblichkeit“ beglückwünschen. Auf den 2. Platz kamen zwei Produktionen:  „Rendezvous auf dem Friedhof“ vom WDR-Fernsehens und der Beitrag „Seelenverwandte“ aus der Süddeutschen Zeitung. Die Beiträge der Sieger und die ausführlichen Jury-Begründungen sind unter www.aeternitas.de nachzulesen bzw. verlinkt (im Menüpunkt „Medienpreis“ unter „Presse“). 

Insgesamt gab es 111 Einsendungen von 99 Journalisten mit einer großen Themenvielfalt und hoher Qualität. Auch sie sollen, wenn die Autoren damit einverstanden sind, auf der Website der Verbraucherinitiative veröffentlicht bzw. verlinkt werden. Aeternitas kündigt außerdem schon jetzt an, dass auch 2016 ein Medienpreis „Friedhof heute ausgeschrieben werden wird. 

K

Mittwoch, 29. April 2015

Medienpreis „Friedhof heute“

Grabmal auf dem Leipziger Südfriedhof
(Foto Leisner)
Hier und hier habe ich in diesem Blog schon auf den Medienpreis „Friedhof heute“ der Verbraucherinitiative Bestattungskultur Aeternitas e.V. hingewiesen. Letztes Jahr wurde er zum ersten Mal ausgeschrieben und auch 2015 gibt es ihn wieder. Er ist insgesamt mit 5.000 Euro dotiert und würdigt "journalistische Arbeiten, die sich dem Thema Friedhof jenseits der klassischen Totengedenktage unbefangen und mit gegenwärtigem Bezug widmen."

Es gibt dabei keine thematischen Einschränkungen für die Beiträge. Eingereicht werden können journalistische Texte und Beiträge aller Themenbereiche, aller Medien (Print, Hörfunk, Fernsehen, Internet) und jeder Darstellungsform (Meldung, Reportage, Bericht, Feature, Interview, Kommentar). Sie müssen zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2015 in einem öffentlich zugänglichen Medium publiziert worden sein. Teilnahmeberechtigt sind Arbeiten von freien und fest angestellten Journalisten, Volontären sowie Bloggern, die in deutschsprachigen Medien publizieren. Die Beiträge können auch durch Dritte vorgeschlagen und eingesandt werden.

Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2015.

Weitere Informationen zum Medienpreis „Friedhof heute“ unter: www.aeternitas.de

Samstag, 14. März 2015

Friedhöfe und Tod - Kein Tabu mehr?

Letztes Jahr im Juli habe ich über die Ausschreibung des Medienpreises „Friedhof heute“ berichtet, den Aeternitas e.V., die Verbraucherinitiative Bestattungskultur, zum ersten Mal ausgeschrieben hatte. Etwas später dann folgte auch ein Post zu dem Film "Im Wald der Engel", der im NDR über den Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg ausgestrahlt wurde.

Grabmal Schinkel,
Berlin Dorotheenstädtischer
Friedhof (Foto Leisner 2014)
Jetzt kommt beides zusammen, denn der mit insgesamt 5.000 Euro dotierte Medienpreis ist inzwischen vergeben worden. Laut  Pressemitteilung von Aeternitas erhielt  das Radio-Feature des WDR 4 „Oasen der Stadt – Friedhöfe sind mehr als letzte Ruhestätten“ von Ulla Foemer und Moritz Seidel den 1. Preis.

Der 2. Platz wurde doppelt vergeben und zwar an die oben genannte Produktion des NDR Fernsehens „Im Wald der Engel – Ohlsdorf, der größte Parkfriedhof der Welt“ von Holger Vogt und an Daniela Meyer für ihren Beitrag „Das neue Sterbensgefühl“, veröffentlicht im Wirtschaftsmagazin Euro. Zusätzlich zu den drei ausgeschriebenen Preisen vergab die Jury einen Sonderpreis an Volker ter Haseborg für seine Reportage im Hamburger Abendblatt „Der Mann, den niemand vermisste“.

Auf der Seite Medienpreis von Aeternitas findet man die Links zu den preisgekrönten Beiträge, die man dort nachlesen, anschauen bzw. nachlesen kann.

Insgesamt war die Resonanz anscheinend unerwartet groß. Über 100 Journaltisten hatten über 120 Beiträge eingereicht. Auch 2015 will Aeternitas diesen Medienpreis wieder ausschreiben.

Donnerstag, 17. Juli 2014

Journalistenwettbewerb "Friedhof heute"

Mausoleum auf dem Friedhof in Barmsted (Foto Leisner 2012)
Aeternitas e.V., die Verbraucherinitiative Bestattungskultur, schreibt in diesem Jahr zum ersten Mal einen Medienpreis mit dem Titel „Friedhof heute“ aus. Eigentlich hört sich das nicht an, als ob es dabei um historische Friedhöfe ginge, die in diesem Blog das Hauptthema sind. 

Aber der mit insgesamt 5.000 € dotierte Preis würdigt, wie es in der Ausschreibung heißt, 

"journalistische Arbeiten, die sich dem Thema Friedhof jenseits der klassischen Totengedenktage unbefangen und mit gegenwärtigem Bezug widmen. Denn der Friedhof ist nicht nur eine traditionelle Institution, sondern auch ein moderner Ort für Erinnerung und Gedenken.
Weitere thematische Einschränkungen für die Beiträge gibt es nicht: Bestattungsformen und aktuelle Entwicklungen auf diesem Gebiet, Friedhofsportraits, Portraits von Menschen, die dort arbeiten, die Bedeutung des Friedhofs für Angehörige, kulturgeschichtliche und künstlerische Aspekte, Tier- und Pflanzenwelt oder auch wirtschaftliche, juristische, religiöse oder praktische Fragen – all dies und vieles mehr kann Gegenstand der Berichterstattung sein.
Eingereicht werden können journalistische Texte und Beiträge aller Themenbereiche, aller Medien (Print, Hörfunk, Fernsehen, Internet) und jeder Darstellungsform (Meldung, Reportage, Bericht, Feature, Interview, Kommentar). Sie sollen durch ihre Veröffentlichung eine besondere Wirkung erzielt haben und sich durch journalistisches Können auszeichnen. Zwischen dem 1. Januar und dem 30. November 2014 müssen sie in einem öffentlich zugänglichen Medium publiziert worden sein.
Teilnahmeberechtigt sind Arbeiten von freien und fest angestellten Journalisten sowie Volontären, die in deutschsprachigen Medien publizieren. Die Beiträge können auch durch Dritte vorgeschlagen und eingesandt werden. Einsendeschluss ist der 30. November 2014.
Weitere Informationen zum Medienpreis „Friedhof heute“ gibt es unter: gruenes-presseportal.de und aeternitas.de "

Soweit der Ausschreibungstext und ich finde, dass das eine richtig gute Idee ist, um das Thema Friedhof - und damit auch die Erhaltung historischer Anlagen - weiter in die Öffentlichkeit zu tragen.