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Donnerstag, 17. Juni 2021

„Mein Kiez. Mein Friedhof“


Mit einer neuen Webseite zu Berliner Friedhöfen „Mein Kiez. Mein Friedhof“ ist am 1. Juni dieses Jahres die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz online gegangen. Damit will man die Friedhofskultur in Berlin neu beleben und "Friedhöfe wieder stärker zu integralen Bestandteilen des Kiezlebens zu machen", wie dort zu lesen ist. So will man auch die Berliner und Berlinerinnen animieren die Friedhöfe in ihrer Umgebung neu wahrzunehmen und zu beleben.

Auf der Website wird für Veranstaltungen im Zusammenhang mit Friedhöfen geworben und es werden  interessante Informationen rund um die Berliner Friedhöfe geboten.

Sozusagen als Einstiegsaktion wird zu einem Fotowettbewerb aufgerufen, für den man seine (maximal fünf Bilder direkt auf die Seite hochladen kann). Die besten Bilder sollen dann zum Tag des Friedhofs am 19.09.2021 ausgestellt werden.

Dienstag, 1. September 2020

ASCHE - und was vom Ende bleibt

Im Friedhof F'orum am Züricher Sihlfeld-Friedhof wird am 3. September eine Foto-Ausstellung mit dem oben genannten Titel eröffnet. Gezeigt werden Bilder der Fotografin Tina Ruisinger. Sie befragt mit ihnen das, was vom Menschen nach der Kremation übrigbleibt. 

Neben Asche und Knochenresten bleiben ja auch jene Teile nach der Kremation zurück, die im Leben als Ersatz und Unterstützung gedient haben. In der Ankündigung heißt es dazu: "Als Archäologin der Gegenwart sucht Tina Ruisinger in der Asche nach Überbleibseln von Biografien, und ihre Funde erblühen vor dem Objektiv zu Kleinoden von rätselhafter Schönheit." Die Ausstellung "Asche" ist die Fortsetzung der Arbeit "Spuren", bei der es der Fotografin um die Dinge geht, die zurückbleiben, wenn eine Person stirbt, also Spuren des Verstorbenen, als tröstliche Erinnerungen für die Hinterbliebenen. Während aber das Interesse dort an den Dingen liegt, die die die Lebenden zurückbehalten, geht es bei Asche speziell um die Verstorbenen. Was bleibt von einem menschlichen Körper übrig, wenn er tot ist? Welche unmittelbaren Spuren hinterlässt er? Die Fotografin hat dafür die Asche von 50 Verstorbenen im Krematorium Nordheim fotografiert.

Daneben gibt es Antworten auf handfeste Fragen wie diese: Wie fein kann Asche gemahlen werden? Darf mein Lieblings-Rum mit auf die letzte Reise? Und was passiert mit meinem künstlichen Hüftgelenk?" Zu den Bildern gibt es eigens zu diesem Thema verfasste Texte von verschiedenen schweizerischen Journalistinnen und Dichtern.






Montag, 25. Mai 2020

Corona-Update 6: Week of Discovering European Cemeteries 2020


Friedhöfe in Europa
E-Book der ASCE zu "Woche der
Entdeckung von Europas
Friedhöfen" 2020 
    Die ASCE (Association of Significant Cemeteries in Europe), in der auch einige historische Friedhöfe in Deutschland Mitglied sind, ruft jedes Jahr im Mai zur "Woche der Entdeckung von Europas Friedhöfen" auf.

    Dazu finden dann überall in Europa Veranstaltungen und Aktivitäten statt um die europäischen Bürger für die Bedeutung ihres Kulturerbes zu sensibilisieren. Dieses Jahr ist das nicht möglich.

    Anstatt dessen hat die ASCE jetzt ein digitales Reisebuch herausgebracht, mit dem man die Besonderheit der Friedhöfe im Bild genießen kann!

Hier ist der Link.

Mittwoch, 27. Juli 2016

Dresden - Schauspieler auf dem Johannisfriedhof und ein Fotowettbewerb

Der noch junge, aber sehr aktive Freundeskreis Trinitatis- und Johannisfriedhof Dresden lädt zu einer ungwöhnlichen Veranstaltung auf dem Johannisfriedhof in Dresden ein. Nachdem schon Konzerte Aus Anlaß der erfolgreich abgeschlossene Sanierung der Schweighofer’schen Grabstätte stellen die Mitglieder am 30. und 31. Juli zwischen 14 und 17 Uhr ihre ehrenamtliche Tätigkeit auf dem Friedhof vor und haben dazu das Literaturtheater Dresden eingeladen. Besucher sind damit Zu Gast bei … Schauspieler Felix Schweighofer (1842–1912). Mit dem Stück „Iffland“ oder „Rede ein dankbares Wort von dem, was gewesen ist.“ -  "ein heiter poetischer, historisch-naturwissenschaftlicher und kulinarischer Szenenwechsel"  wird an den Schauspieler erinnert.

Nicht nur der Schauspieler auch gesteinskundliche, stein- und metallrestauratorische sowie steinmetztechnische Details im Zusammenhang mit der Grabmalrestauration und das Thema Grabpatenschaft stehen dabei im Mittelpunkt.

Am 4. September 2016 ist dann eine Sonderführung „Musik – wird treffend als die Sprache der Engel bezeichnet“ – zu den musikalischen Spuren mit Christian Mögel mit anschließender Einweihung der restaurierten Grabstelle von Hugo Jüngst (1853-1923), einem berühmten Komponisten und Chorleiter der Stadt geplant. Am 11. September wird der Tag des Offenen Denkmals u.a. mit der Führung "Ziergitter, Kreuze, Gruftabdeckungen – Kunstschmiede-arbeiten auf dem Johannisfriedhof“ begangen.

In Dresden ist aber auch das Amt für Stadtgrün aktiv. Dort will man von Seiten der Abteilung Friedhofsangelegentheiten einen neuen Friedhofswegweiser herausgeben und hat für das Titelbild einen Fotowettbewerb ausgeschrieben. Bewrben kann man sich noch bis 31. Oktober 2016!