| Cover des Tagungsbandes "Mors" |
In ihren einführenden Bemerkungen zum Tagungsthema gehen die beiden Initiatoren, Christian Malzer und Georg Schrott, von der Prämisse aus, dass der Tod „als existentielles und als in jedem Leben zu bewältigendes Phänomen … eine notwendige Bedingung für die Entstehung und den Unterhalt von Klöstern“ war. Der geografische Raum, der mit dem Begriff der Oberpfälzer Klöster gemeint ist, variiert je nach Betrachtungszeit. Mit dem Tagungsband werden bisherigen Froschungen zu den mittelalterlichen Urkundenbestände für die Klöster der Oberen Pfalz, in denen sich zum Beispiel Informationen über Seelenheilstiftungen, Memorialleistungen, Fraternitäten, Grablegen oder testamentarische Bestimmungen finden lassen, ergänzt und es werden Desiderata benannt. Doch auch die neuzeitliche Klostergeschichte ist einbezogen worden, die in der Oberen Pfalz anfangs durch reformatorische Klosteraufhebungen geprägt ist, während ab 1661 im Zuge der Rekatholisierung frühere Klöster wieder begründet wurden.