Dienstag, 18. November 2014

Visit Cemetery - eine europäische Website zu historischen Friedhöfen

Logo der Webseite http://www.visitcemetery.eu/en/
http://www.visitcemetery.eu/en/ ist eine Webseite, auf die ich vor Kurzem "gestoßen" bin. Gestoßen ist eigentlich nicht das richtige Wort, denn dabei hat das "Netzwerken" über Facebook mitgewirkt. Wie das ging? Ich bin vor einiger Zeit einer Gruppe zu Grabmalfotografie beigetreten und habe dort zum ersten Mal einen Beitrag gepostet, der auf dieses Blog hier führte. Daraufhin erhielt ich jede Menge Rückmeldung und darunter war auch der Hinweis auf die Facebookseite von visitcemetery.eu und von dort natürlich auf die Webseite. Wurde ich also eher selbst gestoßen?

Aber das schreibe ich hier nur am Rande. Eigentlich will ich auf die Webseite aufmerksam machen, die mich optisch sofort für sich eingenommen hat. Sie nennt sich selbst die erste Webseite für alle Reisenden, die an einem unbekannten Ort nicht nur Architektur und Kunstmuseen besuchen, sondern die Kunst und Kultur des Ortes gern aus einer anderen Perspektive betrachten und nach etwas Untypischen suchen; also kurz gesagt gern auf Friedhöfe gehen und dort die Kunst der Vergangenheit betrachten.

Leider erfährt man unter "who we are" nichts über die Macher. Da es aber neben einer Seite zu Friedhöfen in Italien, einer weiteren zu Europa und einer dritten zu Begräbnisplätzen in der Welt nur noch eine Seite mit dem Titel "'Friedhofsfotografen" gibt, nehme ich an, dass sich die dort genannten professionellen Fotografen zusammengetan haben und gemeinsam den Inhalt verantworten. Übrigens habe ich natürlich sofort vorgeschlagen auch den Ohlsdorfer Friedhof mit aufzunehmen und warte jetzt darauf, dass er dort auftaucht!

Schaut man sich die Friedhofsseiten an, so erhält man zuerst einen Überblick über die Orte und wird dann durch Anklicken auf die einzelnen Friedhöfe weitergeleitet. Dort gibt es (mehrsprachig, allerdings nicht deutsch) Infos zu dem jeweiligen Friedhof und auch zu besonders berühmten Personen, die dort begraben sind. Darauf folgt eine Fotostrecke und zum Schluß´noch die passende Landkarte von Google. Damit erhält man einen wunderbaren optischen Einblick, denn die Fotos zeigen interessante Perspektiven und ungewöhnliche Details, so dass man im Grunde einen Rundgang mit den Augen der jeweiligen Fotografen macht. Es liegt auf der Hand, dass der Schwerpunkt dabei nicht auf der ausführlichen Information über Friedhofsgeschichte und Persönlichkeiten liegt. Was aber nicht heißt, dass nicht zu einzelnen Persönlichkeiten auch längere Beiträge zu lesen sind.

1 Kommentar:

Oliver hat gesagt…

Darf ich mal fragen die Gruppe für Grabmalfotografie auf Facebook heisst