Dienstag, 11. Juni 2013

Ohlsdorf - ein konfessionsoffener Friedhof

Bd. 12 Schriftenreihe des
Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof e.V.
(Foto Leisner)
Zum Ausstellungsbereich "Diesseits und Jenseits - Gedenkkulturen der Weltreligionen auf dem Ohlsdorfer Friedhof", über den ich hier schon berichtet habe, ist auch eine Broschüre mit dem Titel "Ohlsdorf - ein konfessionsoffener Friedhof" erschienen. Helmut Schoenfeld berichtet in diesem 12. Band der Schriftenreihe des Förderkreises Ohlsdorfer Friedhof e.V. über die zahlreichen Grabstätten von Angehörigen verschiedener christlicher und nichtchristlicher Religionen auf dem Friedhof.

Doppelseite mit Grab eines Buddhisten (Foto Leisner)
Nach einer allgemeinen Einleitung machen einzelne jüdische Bestattungen den Anfang. Sie haben  bewusst auf dem nichtkonfessionellen Friedhof und nicht auf dem angrenzenden jüdischen Friedhof stattgefunden. Weiter geht es zum frühen Isamlische Grabfeld, das schon 1941 für die Iranische Gemeinschaft in Hamburg angekauft wurde. Es folgen die Gräber der Baha'i, jene der Zarathustrier und der Chinesischen Gemeinschaftsgrabstätte sowie eine Reihe von weiteren Gräbern, wie zum Beispiel die der Katholischen Bruderschaft.

Insgesamt bietet der schmale Band mit seinen 30 Seiten einen eindrucksvollen Überblick über ganz unterschiedliche Religionsgemeinschaften und ihre Bestattungskultur. Zu erhalten ist die Broschüre beim Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof e.V.Fuhlsbüttler Strasse 756, 22337 Hamburg
Telefon: 040 / 50 05 33 87 | E-Mail: info@fof-ohlsdorf.de oder direkt im Friedhofsmuseum.

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