Montag, 8. Juni 2015

Der Heidefriedhof in Dresden

Gerade bereite ich mich auf die Tagung historische Friedhöfe in Kassel vor, bei der ich den II. Block mit dem Titel "Vermittlung" moderieren werde. Vorstellen werde ich der Reihe nach:
- Dipl.-Ing. Niels Biewer von der Hochschule Osnabrück, Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur. Er wird über die Nutzung ehemaliger Friedhöfe sprechen, da er sich intensive im Rahmen eines Froschungsprojektes mit der Folgenutzung von Friedhöfen auseinandergesetzt hat. Dabei hat er unter anderem eine Geocache-Tour auf dem Jüdischen Friedhof und dem Johannisfriedhof in Osnabrück.entwickelt, die mit modernster Technik eindrucksvollem Geschichtsunterricht: bietet.
- Dipl.-Ing. und Historiker Matthias Neutzner aus Dresden, dessen Vortrag den Titel trägt:
"Vom Memorialkombinat zum Lernort? Der Dresdner Heidefriedhof als Beispiel für die konflikthafte Neuorientierung im öffentlichen Umgang mit historischen Grabanlagen". Im Internet bin ich auf dieses interessante Video   über den Dresdener Heidefriedhof gestoßen, in dem er die besondere Geschichte des Erinnerns in Dresden kompetent erläutert. Bekannt geworden ist er außerdem durch seinen innovativen Forschungsansatz zur Frage der Opferzahlen des Luftangriffes auf Dresden. Auf der Tagung wird er sicher von den allerneuesten Entwicklungen der Erinnerungskultur auf dem Heidefriedhof berichten.
. Lanschaftsarchitektin Christa Ringkamp, Gründerin und Leiterin des Büros HORTEC Berlin, das seit 1984 Garten- und Landschaftsplanung und Gartendenkmalpflegeprojekte durchführt. Sie berichtet für die Stiftung Historische Kirchhöfe und Friedhöfe in Berlin und Brandenburg über das Projekt der Friedhofs-APP: „Wo sie ruhen“.

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