Freitag, 5. Februar 2016

Szenenwechsel im Museum für Sepulkralkultur in Kassel

Prof. Dr, Reiner Sörries bei der Tagung "Historische
Friedhöfe" 2015 in Kassel (Foto Leisner)
Gestern war die festliche Verabschiedung von Prof. Dr. Reiner Sörries, bisheriger Direktor des Sepukralmuseums und Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal in Kassel, und zugleich die Einführung des neuen Direktors Dr. Werner Tschacher.

Das Programm war umfangreich: Zahlreiche Grußworte standen auf der Einladung, in denen die Arbeit des scheidenden Direktors gewürdigt wurde. Reiner Sörries hat seit 1992 die Geschicke der AFD maßgeblich bestimmt und sowohl die Arbeit des Museums als auch der Arbeitsgemeinschaft wissenschaftlich und kulturell ausgerichtet. Die Liste seiner Veröffentlichungen zur Sepulkralkultur ist außerordentlich umfangreich und er ist ein gesuchter Vortragsredner. Zwar geht er jetzt in den Ruhestand, doch lehrt er weiterhin an der Friedrich-Alexander Univerität Erlangen-Nürnberg (auf dieser Seite gibt es auch ein besseres Foto von Reiner Sörries als das Foto hier in diesem Post). Auch der AFD bleibt er verbunden. Er wird an ihrem Grundlagenbeirat teilnehmen und an dem noch nicht vollendeten Projekt "Großes Lexikon zur Bestattungs- und Friedhofskultur - Wörterbuch zur Sepulkralkultur" weiterarbeiten, dessen fünfter Band gerade im Druck ist. Zur Zeit steht allerdings der vierte Band noch aus, der jetzt gemeinsam erarbeitet werdens soll.

Während der Verabschiedung wurde die neue Ausstellung des Sepulkralmuseums "Einer geht noch" eröffnet mit Karikaturen von 33 Cartoonisten, die sich in ihren Werken dem widmen, was uns alle erwartet. Danach führte die Journalistin Petra Nagel ein Gespräch mit dem scheidenden und dem neuen Direktor, in dem es um Rückschau und Zukunftsideen ging. Der neue Direktor Dr. Werner Tschacher kommt aus Aachen, wo er als Kurator am Centre Charlemagne. Neues Stadtmuseum Aachen gewirkt und als Privatdozent für Mittlere und Neuere Geschichte geforscht und gelehrt hat.

Der Abschluss des festlichen Abends war Rainer Pause aus Bonn vorbehalten mit Auszügen aus seinem Kabarett "Das Letzte Gericht".

Ich persönlich wünsche Prof. Dr. Reiner Sörries alles Gute für seinen "Unruhestand" und freue mich, dass er der Sepulkralkultur nicht ganz verloren geht, und natürlich hoffe ich auf neue Impulse und interessante Begegnungen mit dem neuen Direktor und wünsche ihm viel Erfolg.

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