Freitag, 18. Januar 2013

Tula Nekropolis - eine Fotoausstellung im Ohlsdorfer Bestattungsforum


Zeitschrift Friedhofskultur 6/2012, S. 28
Die russische Stadt Tula liegt knapp zweihundert Kilometer südlich von Moskau und ist in Russland sowohl als Zentrum der russischen Rüstungsindustrie, wie durch seine Samoware und seine Lebkuchen bekannt.

Schon im 16. Jahrhundert entwickelte sich aufgrund des reichen Eisenerzvorkommens in der Umgebung von Tula die Metallverarbeitung.

Die drei großen historischen Friedhöfe dieser spiegeln auf einem  mehr als 50 ha umfassenden Gelände die den ehemaligen Reichtum der Bewohner in tausenden von Grabstätten wieder. Besonders die Grabmale aus dem 18. und 19. Jahrhundert sind mit außerordentlich fein gearbeiteten Reliefs auf hohem künstlerischen Niveau geschmückt.

Im Juni 2012 habe ich darüber einen Beitrag in der Zeitschrift Friedhofskultur veröffentlicht (von dem ich hier die erste Seite einfüge). Damals konnte ich schon darauf hinweisen, dass es zu einem Austausch von Fotoausstellungen zwischen dem Museum "Tula Nekropolis", das diesen Reichtum zu erfassen und zu erhalten sucht, und dem Ohlsdorfer Friedhof kommen sollte.

Jetzt ist es tatsächlich soweit: In der Ausstellung "Tula Nekropolis" im Hamburger Bestattungsforum Ohlsdorf kann man erstmals in Deutschland einen Blick auf die reiche historische Bestattungskultur dieser russischen Stadt werfen.

Die Ausstellung wird bis zum 12. Mai 2013 zu sehen sein. Der Eintritt ist frei. Öffnungszeiten: Montag-Freitag 9-17 Uhr, Samstag und Sonntag 10-15 Uhr

Hamburger Bestattungsforum Ohlsdorf, Fuhlsbüttler Str. 756, 22337 Hamburg

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