| Die Kunst im Stillen. Kunstschätze auf Leipziger Friedhöfen, Bd. 5 von Alfred E. Otto Paul |
Gerade habe ich nochmal nachgesehen: Ich begleite seit 2009 die Publikationen dieses Autors mit meinen Besprechungen (Band 1, Band 2, Band 3, Band 4 dieser Reihe, sowie das Buch über den Leipziger Johannisfriedhof). Von Band zu Band habe ich mich immer mehr für die umfangreichen Recherchearbeiten begeistert, die der Autor für die Grabstätten leistet, die er vorstellt. Besonders imponiert mir dabei der lange Atem, mit dem Alfred E. Otto Paul es durchhält über die Jahre hinweg dem Friedhofsthema in Leipzig immer neue Facetten abzugewinnen. Das lässt sich eigentlich nur damit erklären, dass Friedhöfe und Grabstätten nicht so "tot" und abgestorben sind, wie viele Menschen glauben, sondern eben viele unterschiedliche Lebensgeschichten erzählen. So bilden sie, wenn man die Geschichten zu lesen versteht, ein höchst lebendiges Buch der jeweiligen Ortsgeschichte. Muss ich noch hinzufügen, dass Alfred E. Otto Paul darin zu lesen versteht?





