Donnerstag, 31. Oktober 2019

Halloween

Dieses Foto habe ich vor zwei Monaten in einer Fußgängerzone gemacht. Da warf das "Fest" sozusagen schon seine Schatten voraus. Und jetzt hat gestern das mit dem "Planen" der Veröffentlichung in den Post-Einstellungen von Google-Blogspot wieder mal nicht richtig funktioniert, deswegen kommen die Skelette einen Tag zu spät!
Halloween


Donnerstag, 24. Oktober 2019

Autonomie der Trauer - Zur Ambivalenz des sozialen Wandels

Cover des neuen Buches von Benkel,
Meitzel, Preuß im Nomos Verlag
Die beiden Soziologen Thorsten Benkel und Matthias Meitzler publizieren sich schon lange zu Friedhofsphänomenen. Darüber wurde auch in diesem Blog schon berichtet. Zwischen 2015 und 2018 haben sie Menschen interviewt, die sich - entgegen dem in Deutschland geltendem Recht - die Asche ihrer verstorbenen Angehörigen aushändigen ließen, um sie nicht auf einem Friedhof zu bestatten, sondern in den eigenen Räumen aufzubewahren, im eigenen Garten beizusetzen oder in der Natur auszustreuen. Eine erste Auswertung ihrer Interviews legen sie zusammen mit dem Theologen Dirk Preuß in dieser Studie vor.

Einleitend definieren die Autoren die im Titel genannte "Autonomie der Trauer" als einen "Aspekt der Mit- bzw. Selbstbestimmung", die sich auch nicht nur auf das eigene Leben sondern auch auf den Tod, bzw. genauer den Umgang mit den Überresten Verstorbener bezieht. In den folgenden Kapiteln beschreibt dann Thorsten Benkel unter dem Titel "Mitbestimmte Trauer - Soziologie einer Sinnkonstruktion" die Trauer soziologisch einerseits "unter den Vorzeichen von Individualisierung und Pluralisierung" und andererseits in Bezug auf die Normen, denen die Bestattung in Deutschland unterliegt. Matthias Meitzel diskutiert danach die von den beiden Wissenschaftlern angewandte Interviewmethode mit ihren Möglichkeiten und Grenzen für die Erforschung der Trauer als kultureller Praxis. Dass solche Gespräche sehr intensiv sein können und dass in dieser Situation Gefühle eine besondere Rolle spielen, zeigt schon der Titel dieses Abschnitts: "Keine Angst vor echten Tränen. Die Erforschung von Trauer als methodologische Herausforderung".

Die Interviews bilden die Grundlage für den folgenden Abschnitt "Rekonstruktion von Trauererfahrungen", in dem die Autoren den Mentalitätswandel mit Passagen aus den Interviews belegen. Für sie hat sich anhand ihrer Interviews und auch anhand von Umfrage- und ethnografischen Daten herausgestellt, "dass eine immer stärkere Ausdifferenzierung das öffentliche Image von Trauer und Trauern kennzeichnet. Mit anderen Worten: Es gibt nicht 'die Trauernden', sondern kultur-subjekt- und durchaus auch situationsspezifische Trauerfigurationen." Dabei geht es den Autoren "um ein Kaleidoskop kursierender Einstellungen und Einschätzungen am Beispiel eines im Umbruch befindlichen gesellschaftlichen Phänomens". Die Interviewpassagen sind dann unter sechszehn Obertiteln kategorisiert, die von den Gründen für die Teilnahme an der Studie, über die Entscheidungsfindung; Kommunikationskonflikte im persönlichen Bereich; die eigene Trauer; die Reflexion des rechtlichen Rahmens; den Aufbewahrungsort der Asche; die Frage, ob Trauer einen Ort braucht; zu den Gründen für die Entscheidung gegen den Friedhof und den Wünschen für die eigene Bestattung reichen.

Den Abschluss bildet die ethischen Überlegungen, die Dirk Preuß über die Normen im Umgang mit Trauernden anstellt. Sein Fazit ist, dass man Angehörigen nicht unbedingt empfehlen sollte, die Asche eines Angehörigen mit nach Hause zu nehmen und/oder sie außerhalb eines Friedhofs auszustreuen. Allerdings zieht er daraus nicht die Schlussfolgerung, dass man diese Mitnahme verbieten sollte. Immerhin würde seiner Ansicht nach eine "nicht geringe Zahl von Menschen" davon profitieren, wenn der Umgang mit der Totenasche liberalisiert würde. Als Alternative schlägt er vor, auf Friedhöfen kostenfrei Gräber anzubieten, die "im Sinne der Daseinsvorsorge z.B. steuerfinanziert sind". Dann würden bei der Freigabe der Urnen, diese nämlich nicht aus Kostengründen, sondern nur aus Überzeugung mit nach Hause genommen werden. Zudem könnte man sie dann später immer noch einem Friedhof übergeben, wenn die akute Trauer soweit abgeklungen ist, dass die Nähe der Totenasche nicht mehr von derselben Bedeutung ist wie direkt nach dem Tod.

Abschließend stellen die Autoren acht Vorschläge vor, wie dem von ihnen beobachteten Einstellungswandel begegnet werden könnte. Sie fordern so zum Beispiel weitere wissenschaftliche Expertise im sepulkralen Bereich und schlagen vor die bisherigen normativen Regelungen zu hinterfragen und zwar besonders deshalb, weil ihrer Meinung nach der Friedhof oft als Ort der Verbote wahrgenommen wird anstelle eines Ortes, an dem sich "Trauer frei und uneingeschränkt entfalten kann". Sie stellen die Einzigartigkeit der jeweiligen Trauer im Gegensatz zu dem kollektiv normierten Trauerverhalten der Vergangenheit heraus und glauben, dass die heute zu beobachtende Friedhofsflucht reversibel ist, wenn Friedhöfe eigene Alternativen zu den sogenannten alternativen Bestattungsformen entwickeln. In Zukunft erwarten sie zudem eine größere Nachfrage nach "funeraler Vielfalt". Für die Aufbewahrung der Totenasche schlagen sie kluge "Interimslösungen" vor, die den Friedhofszwang einerseits nicht vollständig aufheben, andererseits aber eine längere Frist zum Abschiednehmen ermöglichen. Zum Schluss weisen sie zudem auf die Verbindung des konkretem Bestattungsort mit den unterschiedlichen Gedenk-Orten hin, die z.B. im Internet bestehen und dort immer weiter anwachsen.

Thorsten Benkel, Matthias Meitzler , Dirk Preuß, Autonomie der Trauer. Zur Ambivalenz des sozialen Wandels. Nomos Verlag 2019, 220 S., broschiert, 44,- €*

Donnerstag, 17. Oktober 2019

Tiertod in den Medien

Tweet vom 17.10.2019 in meiner Twittertimeline
Trauer um Tiere gibt es im Übrigen nicht nur auf Tierfriedhöfen (siehe den vorherigen Post).

Gerade sah ich, dass auch auf Twitter getrauert wird, wenn ein Heimtier stirbt. Wahrscheinlich kann man solche Anzeigen auch in anderen sozialen Netzwerken finden. Der Link in dem Tweet führt zu einer Reihe von Fotos der verstorbenen Katze.

Dienstag, 15. Oktober 2019

Tier und Tod - Mensch und Tier am Beispiel von Tierbestattungen

Cover von: Ulrike Neurath, Tier und Tod
Über Tierfriedhöfe habe ich auf diesem Blog schon mehrere Beiträge veröffentlicht (sie sind am besten über die Suchfunktion des Blogs auf der rechten Seite zu ermitteln). Jetzt ist die Dissertation von Ulrike Neurath, der Konservatorin des Kasseler Sepulkralmuseums, erschienen, die sich intensiv mit diesem Thema auseinandersetzt. Ausgangspunkt der Untersuchung von Tierfriedhöfen in Deutschland ist die Frage nach dem Wandel der Beziehung zwischen Mensch und Tier. Dazu umreißt die Autorin, bevor sie auf das tote Tier eingeht, zuerst die Geschichte des menschlichen Umgangs mit Tieren: ausgehend von jener Zeit, in der Tiere vorrangig als Rohstofflieferanten dienten, über die Verwendung als Arbeitskraft in ganz unterschiedlichen Kontexten, bis zum Heimtier als engen häuslichen Gefährten des Menschen. Auch der Umgang mit toten Tieren hat sich im Laufe der Jahrhunderte gewandelt und reicht von der Nichtbeachtung über die Verwertung der Kadaver durch Angehörige der unehrlichen Berufe bis zur auch heute noch bestehenden Tierkörperbeseitigungsanstalt.

Beide Abschnitte bilden die notwendige Vorinformation für den Hauptteil der Arbeit, in dem es zuerst um die Geschichte der Tierbestattung im Allgemeinen geht, die von den Katzenmumien im Alten Ägypten bis zu den Gräbern der Hunde Friedrich II. auf der Terrasse von Sanssouci und darüber hinaus reicht. Dagegen sind Tierfriedhöfe noch eine relativ junge Erscheinung, die mit dem Erstarken des Bürgertums verbunden werden kann.

Das Hauptaugenmerk der Autorin liegt allerdings auf den neuen Tierfriedhöfen, die seit dem ausgehenden 20. Jahrhundert in Deutschland in immer größerer Zahl entstehen. Auf einer ausgesuchten Anzahl dieser neuen Friedhöfe hat sie die Anlagen selbst und besonders die Grabstätten für die "kleinen Lieblinge" genau unter die Lupe genommen. Sie hat dafür die Grabstätten inventarisiert und kategorisiert und im Anschluss daran sowohl die Grabmale mit ihren Inschriften, wie die Gestaltung der Grabflächen einer genauen Analyse nach Themen und Motiven unterzogen.
Farbige Abbildungen von Tiergrabstätten (S. 166/67)


Dabei sind die zahlreichen schwarz-weißen Abbildungen der Gräber, sowie die farbigen Grabfotos in der Mitte des Buches sehr hilfreich, weil sie die Einzelanalysen jeweils bildlich belegen. Das überraschende Ergebnis dieser Untersuchung ist die Erkenntnis, dass die religiösen Jenseitsvorstellungen, die offiziell im Christentum nur für den Menschen gelten, ungefragt für die Tiere übernommen werden. Zudem sind die Grabstätten der Heimtiere nicht nur denen der Menschen und besonders denen der Kinder ähnlich, sondern gehen in ihrer überbordenden Gestaltung emotional sogar weit über die Möglichkeiten der Humangrabstätten hinaus. Das lässt für mich übrigens die Schlussfolgerung zu, dass die auf Humanfriedhöfen geregelte Grabgestaltung den Bedürfnissen der Trauernden wahrscheinlich nicht gerecht wird. Mit den Gestaltungssatzungen, die z.T. noch aus der Zeit der Friedhofsreformbewegung stammen, werden offensichtlich ästhetische Vorstellungen transportiert, bei denen der Wunsch der Angehörigen ihrer eigenen Trauer einen persönlichen Ausdruck zu geben mehr oder weniger ignoriert wird.

Durch die Arbeit von Ulrike Neurath wird aber auch die Intensität des – relativ neuen – Wandels vom Nutz- und Haustier zum Heimtier deutlich. Die Autorin zeigt auf, wie das Heimtier immer stärker anthropomorphisiert und damit zum Partner und sogar „besseren Menschen“ gemacht wird, um den z.T. tief getrauert wird. Mit dieser grundlegenden Untersuchung hat sie so ein neues Kapitel in der kulturwissenschaftlichen Betrachtung des Verhältnisses von Mensch und Tier aufgeschlagen, durch das auch für Humanfriedhöfe weitergehende Fragen aufgeworfen werden.

Ulrike Neurath, Tier und Tod. Mensch und Tier am Beispiel von Tierbestattungen. Fachhochschulverlag Frankfurt a. M. 2019, 344 S., zahlreiche schw.-w. und farbige Abbildungen, 25,00 Euro

Sonntag, 29. September 2019

München - 200 Jahre kommunales Friedhofs- und Bestattungswesen

Schmiedeeiserne Grabmale
auf dem Waldfriedhof in München (Foto Hofmann)
Ich hab's verpasst :-(! Also nicht ganz, aber eigentlich hätte hier schon am Anfang des Jahres ein Hinweis auf das Jubiläum" 200 Jahre kommunales Friedhofs- und Bestattungswesen in München" in München stehen sollen. Es ist der Anlass für eine ganze Reihe interessanter Veranstaltungen, von denen ein Großteil natürlich schon vorüber gegangen ist.

Immerhin bieten der Oktober und der November in München noch einige Veranstaltungen, die man den Münchenern und ihren Nachbarn nur wärmstens empfehlen kann. Das Programm lässt sich hier herunterladen. So wird am 8.10. darüber diskutiert werden, wie man beerdigt werden möchte. Es referiert das Künstlerpaar Daniel und Karolin Bräg, die danach fragen, was man tun würde, wenn man einen geliebten Menschen beerdigen müsste, es aber keinen Bestatter, keinen Gärtner, keinen Steinmetz gäbe?

Natürlich gehören verschiedene Friedhofsführungen und eine Krematoriumsführung zum Programm, so über den Alten Nördlichen Friedhof, den Friedhof Bogenhausen, wo auch Liesl Karlstadt, Erich Kästner, Rainer Werner Fassbinder, Annette Kolb, Oskar Maria Graf und Helmut Fischer („Monaco-Franze“) ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Es gibt eine "Eucharistiefeier mit Bildbetrachtung“; die Filmvorführung "Trauer.Wege.Finden" mit anschließendem Filmgespräch. Über den Alten Südlichen Friedhof wird nicht nur geführt, sondern dort wird auch in der Langen Nacht der Münchner Museen (19.10.2019 // 19:00 – 24:00 Uhr) alle 30 Minuten ein 3D-animierter Film über die historische Entwicklung des unter Denkmal- und Naturschutz stehenden Friedhofs gezeigt. Am 1. November folgt dann eine GEDENKFEIER für die Bombenopfer Münchens auf dem Nordfriedhof und am 9.November wird auf dem Friedhof am Perlacher Forst der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Dort wurden nicht nur die jungen Mitglieder der "Weißen Rose" nach ihrer Hinrichtung bestattet.

Haus der Ewigkeit - Der jüdische Friedhof Stockelsdorf

Cover Haus der Ewigkeit (Foto Leisner)
Lübeck besitzt zwei jüdische Friedhöfe, von denen derjenige in Moisling als größter jüdischer Friedhof in Schleswig-Holstein gilt. Über den in relativ kleinen Begräbnisplatz in Stockelsdorf ist gerade ein - meiner Ansicht nach - sehr schön gestaltetes Buch herausgekommen, an dem ein siebenköpfiges Autoren-/Künstler-/Fotografenteam gearbeitet hat. Durch die ganz unterschiedlichen Blickrichtungen der Autoren sind die verschiedenen Aspekte des Friedhofs umfassend in den Blick genommen worden.

Das beginnt mit der Geschichte der Juden in Schleswig-Holstein und speziell Stockelsdorf, das früher Falckenburg hieß; gefolgt von einem Beitrag über Trauer und Grabinschriften in der jüdischen Tradition, bei dem auch die Grabinschriften und die Datierungen in den Blick genommen werden. Danach wird der Stockelsdorfer Friedhof mit seiner Geschichte und seinen heute noch erhaltenen - insgesamt 36 - Grabsteinen vorgestellt. Jeder einzelne Stein erscheint dabei mit mindestens einem Bild, dazu werden die Inschriften wiedergegeben und in einem Text erläutert, an wen der Stein erinnert.

Bildseite mit Grafik von René Blättermann (Foto Leisner)
Die Bestattungen fanden in zwei Phasen statt. Aus der Zeit von von 1812 bis 1845 sind 17 Steine erhalten, die übrigen stammen aus der Zeit ab 1864 bis 1919. Doch schon 1848 wurde die jüdische Schule der Gemeinde geschlossen und, als Lübeck "1852 endlich sein rückständiges Niederlassungsverbot für Juden aufhob", wie der Verleger und Autor Stefan Eick schreibt, löste sich die Stockelsdorfer Gemeinde langsam ganz auf. Auf dem Friedhof wurden allerdings auch später, als es keine Juden mehr in Stockelsdorf gab, noch Angehörige ehemaliger Stockelsdorfer Familien beerdigt.

Die Textseiten vor dem ausführlichen Grabsteinkatalog sind von künstlerisch bearbeiteten Foto-Grafiken des Bad Kreuznacher Grafikers René Blättermann unterbrochen. Auf seinen Bildern scheinen sich Grabsteine in Farben und Formen aufzulösen und erinnern so an die Vergänglichkeit alles Irdischen. Das Ende des gebundenen Buches bilden schließlich sechs Großaufnahmen einzelner Steine.

Rolf Verleger & Nathanja Hüttenmeister (Hg.), HAUS DER EWIGKEIT – בית־עולם
Der jüdische Friedhof Stockelsdorf. Solivagus Verlag 2019, ca. 162 Seiten, ca. 40 Fotografien, ca. 10 Grafiken, 24,00 €

Dienstag, 17. September 2019

transmortale X - call for papers

Detail eines Grabsteines in der Marienkapelle in Würzburg (Foto Leisner 2019)
Am Samstag, 21. März 2020, findet die transmortale X statt, gemeinsam veranstaltet von der Universität Hamburg (Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie) und dem Museum/Zentralinstitut für Sepulkralkultur. Veranstaltungsort ist das Museum für Sepulkralkultur in Kassel, Weinbergstraße 25-27, 34117 Kassel. Am Freitag, 20. März, wird die Gelegenheit geboten, die Dauerausstellung des Museums durch eine Führung kennen zu lernen und gemeinsam die anstehende Neukonzeption zu diskutieren. Aus Anlass des zehnjährigen Bestehens der transmortale ist für den Freitagabend ein Festvortrag geplant.

Alle Epochen und Kulturen zeigen, dass der Tod nicht nur die Toten betrifft, sondern vor allem die Lebenden. Für die Wissenschaft bedeutet das, dass alle Fächer und Forschungsfelder, die sich mit den Menschen und dem Leben beschäftigen, auch Berührungspunkte mit dem Tod, dem Abschied oder der Endlichkeit haben. Die Themen Sterben, Tod und Trauer sind in den letzten Jahren in den Fokus der fächerübergreifenden Forschung gerückt. Disziplinen wie Archäologie, Ethnologie, Volkskunde/Kulturanthropologie oder Kunstgeschichte beschäftigten sich seit jeher mit Gräbern und Begräbnisplätzen. Inzwischen interessieren sich jedoch ganz unterschiedliche Disziplinen für den Wandel der Trauer- und Bestattungskultur, zum Beispiel die Soziologie, Psychologie, Geschichte, Medizin(-Ethik), Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Geschlechterforschung sowie Kunst- und Medienwissenschaften.

Der Workshop ist offen für junge Wissenschaftler*innen aus der Nachwuchsforschung, zum Beispiel Studierende in der Abschlussphase oder Doktorand*innen, aber auch für Postdocs und interessierte Forschende. Ziel des Workshops ist es, Wissenschaftler*innen die Möglichkeit zu bieten, neue Forschungsperspektiven in Kurzreferaten vorzustellen und diese in einer größeren Runde zu diskutieren. Auf diese Weise können aktuelle Fragen und Ergebnisse interdisziplinär beleuchtet und inhaltliche Gemeinsamkeiten transdisziplinär zusammengeführt werden. Die transmortale findet jährlich statt und bietet über den Workshop hinaus eine Plattform für das Forschungsfeld Sterben, Tod und Trauer. Tagungssprache ist Deutsch, es sind aber auch englischsprachige Beiträge möglich. Für Referierende werden die Kosten für maximal eine Übernachtung und die Verpflegung während der Tagung übernommen.

Wenn Sie Interesse haben, Ihr Forschungsprojekt in einem Vortrag/einer Präsentation vorzustellen (max. 20 Minuten), senden Sie Ihren Themenvorschlag bitte bis zum 3. November 2019 (mit Abstract von max. einer Seite nebst Curriculum Vitae) an die folgende Email-Anschrift: niedermeyer@sepulkralmuseum.de

Diesen Aufruf veröffentliche ich hier im Wortlaut der Veranstalter. BL