Donnerstag, 8. Mai 2014

"Letzte Heimat" - Theater für und auf dem Friedhof

Das "Junge Theater Augsburg" und das "bfz" (Berufliches Fortbildungszentrum, ebendort) führen zusammen ein ungewöhnliches Theaterprojekt mit dem Titel „Letzte Heimat“ durch. Die Frage nach der buchstäblich "letzten" Heimat aller Menschen, die in Deutschland leben, steht im Mittelpunkt des Stücks, das durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert wird.

Denn es wird darin danach gefragt, ob man in der eigenen Stadt so bestattet werden kann, wie man es sich wünscht, egal welcher Glaubensgemeinschaft man angehört. Dazu treten sogenannte "Experten des Alltags" auf, deren Biografien die Grundlage für den Text und die Gestaltung des Stücks bilden. Aufgeführt wird das Stück als "Stationentheater" auf einem Augsburger Friedhof und es endet mit einem "Leichenschmaus". Auf diese leibliche Stärkung weist auch das schöne Foto der Kekse in Totenkopfform von der Website des Theatersücks hin, die ich hier mit freundlicher Genehmigumg der Fotografin veröffentliche (danke!).
Totenkopfkekse (Letzte Heimat, Foto: Sonja Gastl,
 bfz Augsburg)

Die 26 Mitspieler haben Wurzeln in 12 Ländern und es spielen Angehörige ganz unterschiedlicher Religionen mit (Islam, Buddhismus, Katholizismus, Protestantismus, russische Orthodoxie, Judentum und Nichtgläubige) und - generationenübergreifend - ist der jüngste Darsteller 9 und die älteste 83 Jahre alt.

Ort: Friedhof Göggingen, Von-Cobres-Straße 19, 86199 Augsburg, Zeit: 19:00 Uhr, 

Termine: 
Im Juli 2014: 19., 20., 25., 26. (im Grandhotel Cosmopolis), 27., 31. 
Im August 2014: 2., 3., 7., 8. (Augsburger Friedensfest).

Im Jahr 2015 soll das Projekt in anderen deutschen Städten nachgespielt werden. Kontakt: bfz Augsburg und Junges Theater Augsburg, Susanne Reng, 0821 4442995, reng@letzteheimat.net, www.letzteheimat.net




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