Mittwoch, 20. Februar 2013

Neue Bestattungskultur – Tod, Trauer und Friedhof im Wandel

Zum ersten Mal in diesem Blog kündige ich ein neues Buch an, das vor wenigen Tagen nicht in gedruckter Form, sondern als e-Book erschienen ist.

Passend zum Thema - nämlich dem Wandel von Tod, Trauer und Friedhofs durch das Aufkommen einer neuen Bestattungskultur - probiert Prof. Dr. Norbert Fischer, der ja durch zahlreiche Veröffentlichungen zur Friedhofskultur bekannt ist, diesen neuen Weg zum Leser aus. Einen Blick in das Buch kann man hier werfen und kaufen kann man es dann gleich auch, da man damit auf der Website des "größten Buchhändlers der Welt" gelandet ist.

In dem 156 KB starken Bändchen - sagt man so etwas noch zum e-Book? - sind vier Aufsätze versammelt, die aus unterschiedlichen Perspektiven die neueren Entwicklungen in der Bestattungs-, Trauer- und Erinnerungskultur zusammenfassen und zugleich versuchen diese historisch zu verorten.

Norbert Fischer, Neue Bestattungskultur – Tod, Trauer und Friedhof im Wandel. Cover-Design: Sonja Jüde M.A. www.editing-escort.de e-book: Kindle Direct Publishing (KDP) 2013

Mittwoch, 23. Januar 2013

Bilder von der Ausstellung "Tula Nekropolis" in Ohlsdorf

Hier kommen jetzt auch noch einige  Bilder von der Ausstellung, die ich mir gestern ansehen konnte.
Ausstellungseinleitung (Foto Leisner)
 
Sarkophagartige Grabmale (Foto Leisner)

Sarkophagartiges Grabmal (Foto Leisner)

Vitrinen mit Fotos vom Friedhof (Foto Leisner)

Verschiedene Grabmale (Foto Leisner)

Grabrelief (Foto Leisner)


Freitag, 18. Januar 2013

Tula Nekropolis - eine Fotoausstellung im Ohlsdorfer Bestattungsforum


Zeitschrift Friedhofskultur 6/2012, S. 28
Die russische Stadt Tula liegt knapp zweihundert Kilometer südlich von Moskau und ist in Russland sowohl als Zentrum der russischen Rüstungsindustrie, wie durch seine Samoware und seine Lebkuchen bekannt.

Schon im 16. Jahrhundert entwickelte sich aufgrund des reichen Eisenerzvorkommens in der Umgebung von Tula die Metallverarbeitung.

Die drei großen historischen Friedhöfe dieser spiegeln auf einem  mehr als 50 ha umfassenden Gelände die den ehemaligen Reichtum der Bewohner in tausenden von Grabstätten wieder. Besonders die Grabmale aus dem 18. und 19. Jahrhundert sind mit außerordentlich fein gearbeiteten Reliefs auf hohem künstlerischen Niveau geschmückt.

Im Juni 2012 habe ich darüber einen Beitrag in der Zeitschrift Friedhofskultur veröffentlicht (von dem ich hier die erste Seite einfüge). Damals konnte ich schon darauf hinweisen, dass es zu einem Austausch von Fotoausstellungen zwischen dem Museum "Tula Nekropolis", das diesen Reichtum zu erfassen und zu erhalten sucht, und dem Ohlsdorfer Friedhof kommen sollte.

Jetzt ist es tatsächlich soweit: In der Ausstellung "Tula Nekropolis" im Hamburger Bestattungsforum Ohlsdorf kann man erstmals in Deutschland einen Blick auf die reiche historische Bestattungskultur dieser russischen Stadt werfen.

Die Ausstellung wird bis zum 12. Mai 2013 zu sehen sein. Der Eintritt ist frei. Öffnungszeiten: Montag-Freitag 9-17 Uhr, Samstag und Sonntag 10-15 Uhr

Hamburger Bestattungsforum Ohlsdorf, Fuhlsbüttler Str. 756, 22337 Hamburg

Dienstag, 15. Januar 2013

Der Tod und das Meer - Der Katalog zur Ausstellung

Anfang Dezember habe ich hier von der Flensburger Ausstellung berichtet, die 2013 auch in anderen Museen des Nordens zu sehen sein wird. Jetzt habe ich auch den Katalog dazu vorliegen und mit großem Interesse gelesen. Die neun Textbeiträge dieser Publikation haben mir persönlich zusammen mit dem ausführlichen Katalogteil einen ganz neuen Zugang zu den Phänomenen von Schifffahrt und  Meer eröffnet.

Gleich zu Anfang stellt Andreas Machemehl den Begriff der Katastrophe in seiner historischen Entwicklung dar und macht damit einführend klar, wie die Menschheit ihre Unglücksfälle begrifflich ganz unterschiedlich gefasst und damit auch beurteilt hat. Norbert Fischer erweitert seine bisherigen Forschungen zum Thema "Namenslosenfriedhöfe" mit seinem Beitrag zur Gedächtnislandschaft der Katastrophe um die maritimen Memorials entlang der Nord- und Ostseeküste, die er mit ihren Intentionen vorstellt. Martin Rheinheimer widmet sich besonders den Schiffsdarstellungen auf den Seemannsgrabsteinen der Inseln Amrum und Föhr. Dabei zeigt er auch die sozialgeschichtlichen Hintergründe auf und weist auf die verschiedenen Bedeutungsgehalte dieser Darstellungen, die sich sowohl auf echte Schiffe, mit den denen der Verstorbene zur See gefahren ist, wie auf die Lebensreise selbst beziehen lassen, die aber auch Zeichen für einen geglückten sozialen Aufstieg sein und damit der Selbstdarstellung dienen konnten. In die jüngste Vergangenheit führen dann die Interviews, die Svea Wendt mit Seemannsfrauen geführt hat, deren Leben durch die langfristige Abwesenheit den Mannes auf eigene Weise geprägt worden ist.

Tod und Meer kommen auf besondere Weise zusammen in den Bildern, die Stefanie Knöll zum Ausgangspunkt ihrer Untersuchung über den "Schiffbruch als moralisch-didaktisches Schauspiel" macht. Auf ihnen erscheint der Knochenmann persönlich und beobachtet mehr oder weniger gelassen, wie Schiffe an Klippen zerschmettern und Seeleute im tosenden Meer versinken. Knöll geht dabei auch auf den Untergang der Titanic ein und kommt zu dem Schluss: "Wenn ... das Eismeer symbolisch für das Ende des Lebens steht und der Tod traditionell als letzter unvermeidlicher Schiffbruch imaginiert werden kann, dann scheinen beim Untergang der Titanic mehrere geläufige Sinnbilder in einem realen Ereignis aufeinadergetroffen zu sein. Dazu kommen die eng mit der Schifffahrt verknüpfte Kritik am Streben nach Luxus und Geld sowie die menschliche Hybris - Element, die in besonderen Maße auf den technisch gut ausgestatteten 'Luxusdampfer' passen."  (S. 40)

Nocheinmal wird das Motiv des Schiffbruchs von Michael Overdick aufgenommen, der entsprechende Bilder der Romantik untersucht und dabei auch zwei so unterschiedliche Werke wie "Das Eismeer" von Caspar David Friedrich und "Das Floß der Medusa" von Théodore Géricault miteinander vergleicht und dabei sowohl die historischen Hintergründe wie die Rezeptionsgeschichte und den Bildaufbau mit ins Spiel bringt. Torkild Hinrichsen dagegen führt den Leser ein in die Geschichte der Seenotrettung ein und zeigt, wie am Ende des 19. Jahrhunderts die Retter bildlich und verbal zu Helden des Meeres stilisiert wurden.

Einen ganz anderen Aspekt behandelt der Beitrag "Tod am Meer" von Jörg Vögele, der zeigt, wie gefährdet besonders die Unterschichten in den Hafenstädten durch Seuchen waren, die aus Übersee eingeschleppt wurden. In den armseligen Kellerwohnungen und Hinterhöfen der Quartiere der Hafenarbeiter wütete immer wieder die Cholera und auch die Kindersterblichkeit erreichte dort besonders hohe Zahlen. In "Tod auf dem Meer" widmet sich zum Schluss Matthias Seeberg dem Thema der Piraterie und bringt besonders die moderne Piraterie in Zusammenhang mit dem Terrorismus, zeigt aber auch, dass es ähnliche historische Phänomene gegeben hat.

Im Katalogteil sind die Ausstellungsstücke unter den Titeln: "Die Naturgewalt des Meeres", "Seefahrt als Lebensreise", "Wellenberg und Totentanz", "Vom Warten, Hoffen, Trauern und Erinnern" und "Rettung aus Sturm und Not" sinnvoll zusammengefasst. Der Leser profitiert dabei davon, dass zwei Gruppen von Studenten besonders ausführliche Informationstexte zu jedem einzelnen Exponat erarbeitet haben. Dadurch wird auch dieser - oft etwas trockene - Abschnitt zu einer spannenden Lektüre, durch die man auf viele Einzelheiten aufmerksam wird, die einem sonst sicher entgangen wären. Als Beispiel sei hier die Katalognummer 8 mit der Titelseite des Daily Sketch vom 3. Februar 1914 angeführt. Darauf ist der Untergang der Viermastbark Hera vor Falmouth dargestellt. Die wenigen Überlebenden sind darum herum im Porträts angeordnet. Ohne den zugehörigen Text, dass die Helfer nur durch eine Signalpfeife zum Schiff geführt wurden, würde man kaum genauer hinsehen, um die Signalpfeife zu erkennen, die einer der Geretteten am Mund hat.

Stefanie Knöll, Michael Overdick, Norbert Fischer, Thomas Overdick (Hg.): Der Tod und das Meer: Seenot und Schiffbruch in Kunst, Geschichte und Kultur. 168 Seiten, Hardcover, gebunden. 19,90 Euro
ISBN 978-3-943582-02-4 (Gedruckt mit Unterstützung des Lehrförderungsfonds der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)

Donnerstag, 10. Januar 2013

Das Programm der Transmortale IV – Neue Forschungen zum Thema Tod

Am Sonnabend, 23. Februar 2013, findet die Tagung „Transmortale IV – Neue Forschungen zum Thema Tod“ statt, gemeinsam veranstaltet von der Universität Hamburg (Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie/Historisches Seminar) und dem Museum/Zentralinstitut für Sepulkralkultur. Veranstaltungsort ist das Museum/Zentralinstitut für Sepulkralkultur in Kassel, Weinbergstr. 25-27, 34117 Kassel.

Wie bereits bei Transmortale I-III, bietet die Veranstaltung erneut jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein Podium, um ihre Forschungen zum Themenkomplex „Sterben, Tod und Trauer“ einem größeren Publikum vorzustellen und zu diskutieren. Ziel ist es vor allem, den interdisziplinären Austausch zu fördern.


Programm

Sonnabend, 23. Februar
10-12 Uhr

Inga Schaub (Berlin): Pathologisierung des Trauerns? Zur Debatte um die „Persistent Complex Bereavement Related Disorder“

Christian Kohn (Leipzig): Die Trauer als Maßstab des Glücks – Zur Rolle der Trauer in der Kritischen Theorie

Ein Bild vom Vortrag von Stavros Vlachos (Foto:Leisner)
Olga Weckenbrock, Jan-Hendrik Evers (Osnabrück): Der reformierte Diskurs über Tod, Trauer und Trost im Spiegel des historischen Buchbestandes von 1709 der Johannes a Lasco Bibliothek Große Kirche Emden

12-13.30 Uhr: Mittagspause

13.30-15.30 Uhr

Stavros Vlachos (Bremen): Ansichten des Todes. Der entseelte Leib in der deutschen Kunst um 1500

Franziska Ehrl (Bamberg): Graphische Totentanzdarstellungen im Sog des Ersten Weltkriegs

Lisbeth Bartels (Kiel): Der Umgang mit den Toten im Spiegel der zeitgenössischen Fotografie

15.30-16 Uhr Kaffeepause

16-18 Uhr

Dominik Sieber (Tübingen): Friedhöfe des so genannten Camposanto-Typs. Eine spezifische Form konfessioneller Sepulkralarchitektur der Frühen Neuzeit?

Éva Kósa (Budapest): Private und dörfliche Grabsteine aus dem Ersten Weltkrieg

Schlussdiskussion

Konzeption und Organisation:
Moritz Buchner MA (Berlin)
Prof. Dr. Norbert Fischer (Hamburg)
Dr. Anna-Maria Götz (Hamburg)
Stephan Hadraschek MA (Berlin)
Susanne Möllers MA (Berlin)
Dipl.-Ing. Dagmar Kuhle (Kassel)
Prof. Dr. Reiner Sörries (Kassel)


Veranstaltungsort 
Museum/Zentralinstitut für Sepulkralkultur in Kassel, Weinbergstr. 25-27, 34117 Kassel.  

Gäste sind herzlich willkommen. Der Teilnahmebeitrag inkl. Mittagsimbiss beträgt 40,- Euro (ermäßigt 15,- € für Studierende). Um verbindliche Anmeldung bis 20. Februar 2013 wird gebeten per e-mail an niedermeyer@sepulkralmuseum.de, telefonisch unter 0561 9189340 oder über die Homepage des Museums. 

Hier der Link zu den bisherigen "Transmortalen"

Donnerstag, 3. Januar 2013

Der fröhliche Friedhof in Sapanta - Rumänien


Mein Artikel in der Friedhofskultur, S. 38
Gerade ist das neue Heft der Zeitschrift Friedhofskultur (1/2013) mit meinem Artikel über den "Fröhlichen Friedhof" in Sapanta herausgekommen. Und da ich diesen Friedhof so ungewöhnlich finde, kann man ihn hier im Bild nachlesen (im Bild, weil man bei Blogger keine PDFs hochladen kann. Warum eigentlich nicht?).


Wer mehr über diesen besonderen Begräbnisplatz in Rumänien wissen will, sei auf die am Textende genannten Links verwiesen: Walther Konschitzky, Der lustige Friedhof, in: AllgemeineDeutsche Zeitung für Rumänien, veröffentlicht unter http://www.karpatenwilli.com/komi7001.htm.


Insgesamt findet man auf den deutschen Seiten von http://www.karpatenwilli.com weitere interessante Informationen zu dem Lustigen Friedhof von Sapanta.

Der Fernsehsender Phoenix hat zwischen dem 28.10. und 3.11.2012 übrigens den Film „Spott zum Abschied – Rumäniens spezielleBräuche“ von Susanne Glass ausgestrahlt.

Natürlich danke ich der Friedhofskultur für die Erlaubnis zur "Nachveröffentlichung".

Samstag, 29. Dezember 2012

Barbara Happe "Der Tod gehört mir" - Buchbesprechung

Buchcover
(Foto Leisner, veröffentlicht
mit der freundlichen Erlaubnis
des Reimer Verlages)
Barbara Happe hat als Kulturwissenschaftlerin ihren Forschungsschwerpunkt schon seit ihrer Doktorarbeit über die "Entwicklung der deutschen Friedhöfe von der Refomation bis 1870" auf die Geschichte und Gegenwart der Sepulkralkultur gelegt. Nun hat sie ein neues Buch veröffentlicht, bei dem der Titel "Der Tod gehört mir" auf Anhieb zum Nachdenken anregt. Wer behauptet da, dass ihm oder ihr der Tod gehören könnte? Die Autorin oder die Leser oder jemand ganz anderer? Und wem könnte der Tod überhaupt gehören, gehört er nicht nur sich selbst bzw. überhaupt niemandem. Und wer ist der Tod? Der bekannte Knochenmann mit Sense oder vielleicht ein schöner Jüngling mit gesenkter Fackel?

Inhaltsverzeichnis 
Nun, um die Personifikation des Todes geht es in diesem Buch nicht vorrangig. Der leicht zu übersehende Untertitel "Die Vielfalt der heutigen Bestattungskultur und ihre Ursprünge" führt vielmehr zu dem eigentlichen Anliegen der Autorin, die mit diesem Buch einen sehr gut lesbaren Abriss der Geschichte der Friedhofskultur und der zugehörigen Entwicklung der Bestattung vorlegt. Dabei zieht sie immer wieder die Linie von der historischen Entwicklung zur Gegenwart.

Das nebenan abgebildete Inhaltsverzeichnis macht deutlich, dass ihr Hauptinteresse der Autorin auf der Entwicklung seit der Reformation liegt. Auch durch den Text zieht sich immer wieder die auch für die heutige Zeit noch grundlegende Überzeugung der Protestanten, dass es ungehörig sei "zu glauben, das Begräbnis (angeweihter Stätte) trage etwas zum Heile bei. Denn ist ganz einerlei, ob jemand auf freiem Feld oder auf einem Kirchhof beerdigt wird". Mit diesem grundlegenden Zitat (Happe S. 34) gibt die Autorin den Text einer Homberger Synode von 1526 wieder, wobei sie vorher aus der Schrift Luthers "Ob man vor dem Sterben fliehen möge" dessenn Ausspruch wiedergibt, dass es "ihm angesichts der ungepflegten Zustände auf dem Wittenberger Kirchhof, einerlei sei, 'ob er ynn der Elbe odder ymm walde liege' ".

Später im Text kommt Happe mit den Kapiteln "Grab im Wald" und "Grablose Bestattung" immer einmal wieder auf diese protestantische Auffasung vom Begräbnis und ihre Bedeutung für die Gegenwart zu sprechen. Doch dazwischen liegen Kapitel, in denen die Einführung des Grabes für Jedermann eine ebenso große Rolle spielen, wie die Bedeutung des Grabmals. Viel Raum nimmt auch die Einführung der Feuerbestattung und die Haltung der Kirchen zu dieser in ihrer Zeit "revolutionären" Bestattungsform ein. Daneben werden die ganz unterschiedlichen Möglichkeiten einer zeichenlosen Bestattung dargestellt. Gerade dort kommt einer der Schwerpunkt der Forschungsarbeit der Autorin zum Tragen, die sich intensiv dem Thema "Anonyme Bestattung" gewidmet hat. Interessant ist, dass die Autorin stets auch das Kultische und das Verhältnis der Religionen zu den jeweiligen Bestattungs- und Friedhofsformen im Blick hat und diskutiert. So widmet sie der Rückkehr der Toten in den Kutlraum mit Beispielen von neu eingerichteten Urnenkirchen ein eigenes Kapitel. Nur zum Ende hin scheint sich eine leichte Ermüdung eingestellt zu haben, denn ganz zum Schluß werden meiner Ansicht nach die historischen Bezugslinien, soweit sie gezogen werden, nicht mehr ganz so stringend und ausführlich dargelegt, wie in den vorhergehnden Kapiteln.

Insgesamt aber bietet dieses Buch einen ausgezeichneten Überblick über die gegenwärtigen Veränderungen der Bestattungskultur und verbindet diese mit vielen interessanten Paralellen aus der Vergangenheit.

Zum Lesevergnügen kommt eine sehr großzügige Ausstattung des Buches hinzu. Das opulente Lay-out setzt mit künstlerischen Mitteln Akzente und führt Gelesenes auch bildlich vor Augen.

So möchte ich zum Schluss meiner geschätzten Kollegin Barbara Happe zu diesem wunderschönen Buch herzlich
gratulieren.

Happe, Barbara: Der Tod gehört mir. Die Vielfalt der heutigen Bestattungskultur und ihre Ursprünge. Dietrich Reimer Verlag, 176 S., mit 72 Farb- und 14 s/w-Abbildungen 29,95 Eur ISBN 978-3-496-02856-7